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TESTBERICHT: LG Flatron W2253TQ Teil 4


Bei voll aufgedrehter Helligkeit arbeitet der Flatron W2253TQ absolut geräuschfrei. Nicht das leiseste Sirren, Summen oder Brummen ist zu hören. Wird das Backlight gedimmt, so kann man einen ganz leisen Summton wahrnehmen. Dieser ist allerdings nur zu hören, wenn man das Ohr auf die Rückseite des Gehäuses legt. Bereits im Abstand von wenigen Zentimetern ist nichts mehr davon zu bemerken.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
< 40 W 39,5 W
k.A. 32,0 W
k.A. 17,5 W
< 1 W 0,7 W
< 1 W 0,6 W

In Sachen Energieverbrauch ist der Flatron W2253TQ ausgesprochen sparsam. Bei höchster Helligkeitseinstellung liegt der Verbrauch bei 39,5 Watt, was ziemlich exakt der Herstellerangabe entspricht. Im normalen Betrieb, bei einer Helligkeit von etwa 220 cd/m², benötigt der 22-Zöller sparsame 32 Watt. Regelt man das Backlight auf null herunter, so sind gerade einmal 17,5 Watt notwendig.

Im Standby-Modus (Betriebsanzeige blinkt) zieht der Monitor noch 0,7 Watt aus der Steckdose. Wird das Gerät am Powerbutton ausgeschaltet, sind immer noch 0,6 Watt vonnöten, um den Monitor und die Touchkeys in Bereitschaft zu halten. Die Energieangaben von LG sind auch hier sehr präzise eingehalten.

Recht gut ist die Verarbeitungsqualität des Flatron W2253TQ. Zwar lässt sich der Kunststoff des Gehäuses ein wenig biegen, wobei es auch schon mal knarzt und knackt. Dennoch ist das Gerät sauber und robust verarbeitet, ohne Gussgrate oder ungleichmäßige Ritzen. Was leider nicht überzeugt, ist die schwache Standkonstruktion. Sie bietet weder nennenswerte ergonomische Eigenschaften noch einen besonders sicheren Halt. Zu allem Übel kann sie auch nicht durch eine multifunktionelle Halterung ausgetauscht werden, da der 22-Zöller keine VESA-Verschraubung besitzt. Darüber hinaus gibt es nichts zu beklagen.

Anschlüsse

Anschlüsse des LG W2253TQ.

Die Anschlüsse des LG Flatron W2253TQ befinden sich unter dem Wulst auf der Rückseite. Die Auswahl ist sehr übersichtlich: Abgesehen vom Netzanschluss auf der linken Seite des Standfußes befinden sich rechts ein analoger D-Sub-Eingang und ein digitaler DVI-Anschluss. Weitere Bild-, Ton- oder USB-Anschlussmöglichkeiten gibt es nicht.

Die Beschriftung befindet sich auf dem Wulst, sodass sie bei aufgestelltem Bildschirm gut lesbar ist.

Bedienung

Die Tasten für die Bedienung unseres Testgeräts befinden sich am rechten unteren Gehäuserahmen. Nach mechanischen Knöpfen sucht man hier vergebens. Lediglich die weiße Beschriftung deutet auf die Tastenposition hin. Nähert man sich mit dem Finger, so leuchten sechs rote, unter dem Pianolack befindliche LEDs über der Beschriftung auf. Dazu muss man den Monitor nicht einmal berühren. Tippt man nun auf eine der leuchtenden LEDs, so betätigt man die entsprechende Funktion. Diese so genannten "Touchkeys" werden nur durch Berührung bedient, einen Druckpunkt oder Klick-Feedback gibt es nicht.

Über Touchkeys kann der Monitor bedient werden.

Die Reaktionszeit der Tasten ist mittelmäßig: Nach jedem Tastendruck ist eine kleine Responsezeit abzuwarten, was die Navigation im OSD zur Geduldsprobe macht. Prinzipiell reagieren die Tasten aber sehr empfindlich. Da sie weit genug auseinanderliegen, erwischt man nicht aus Versehen einen anderen Touchkey.

Erfühlen lassen sich die Tasten nicht; man muss während der Navigation immer mal wieder auf die Beschriftung schauen, um die richtige Stelle am Gehäuserahmen anzutippen. Die Navigation im Dunkeln ist zwar dadurch erleichtert, dass die Touch-Key-Positionen leuchten, ihre Beschriftung bleibt jedoch dunkel.


Im Betrieb ist die geschwungene Aussparung im Plexiglasstreifen rot illuminiert.

Die Betriebsanzeige des LG W2253TQ befindet sich unter dem Powerbutton, dessen Position als einzige nicht durch eine LED signalisiert wird. Ist der Monitor eingeschaltet, so leuchtet die geschwungene Aussparung im transparenten Plexiglasstreifen rot. Im Standby-Modus blinkt die LED, soft gedimmt, mit einer Frequenz von ca. 1,5 Sekunden.

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