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TESTBERICHT: LG Flatron W2253TQ Teil 7


forte-Manager

Auch beim Flatron 2253TQ kommt der bewährte forte-Manager zum Einsatz.

Auch der Flatron W2253TQ kommuniziert mit der LG-typischen Software forte-Manager. Das bewährte Programm kommt bei vielen anderen LG-Monitoren zum Einsatz und verhilft dem Benutzer dazu, das OSD bequem per Maus zu bedienen. So praktisch der forte-Manager auch ist - zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise Farbsättigung bringt er nicht mit.

Immerhin lassen sich mit dem forte-Manager Benutzerprofile anlegen. Bis zu zehn verschiedene Profile können erstellt und benannt werden. Damit lässt sich beispielsweise für jede Farbraumkalibrierung ein eigenes Profil speichern, das bei Bedarf einfach geladen werden kann.

Fazit Bedienung und OSD:

Trotz oder vielleicht gerade wegen der Designansprüche des LG-Menüs leidet die Übersichtlichkeit der Navigation. Die vielen Untermenüs und Extrafunktionen, die sogar eigene Tasten (smârt, fun) bedingen, sehen zwar schick aus und mögen für Komfort sorgen, allerdings sind zu viele unnütze Funktionen untergebracht. Desweiteren reagieren die Tasten nicht besonders schnell - mühsam gestaltet sich das Hangeln durch den Menüdschungel. Zumindest sind nicht sehr viele Klicks vonnöten, um eine Änderung im OSD vorzunehmen. Nützliche Funktionen wie Farbsättigung, ein ausschaltbares Overdrive oder OSD-Anzeigezeit sind nicht vorhanden, stattdessen wurde mehr auf Schnickschnack wie Näherungssensor oder Bildeffekte gesetzt.

LG wollte viel Komfort und Design im OSD unterbringen, allerdings ist der Schuss eher nach hinten losgegangen. Zweifelhaft ist auch, ob die fun- und smârt-Funktionen unbedingt mit eigenen Tasten ausgestattet werden mussten anstatt sie im OSD unterzubringen.

Bildqualität

Wie die meisten Monitore in der unteren Preisklasse ist auch der Flatron W2253TQ mit einem kostengünstigen und reaktionsschnellen TN-Panel ausgestattet. Über einen erweiterten Farbraum (extended Color Gamut) verfügt der 22-Zöller nicht. Für den Normalanwender ist dies eher von Vorteil, da der verbreitete sRGB-Farbraum so meist besser wiedergegeben wird.

Der Monitor wird mit einem dynamischen Kontrast von 50.000:1 beworben. Für die Praxis ist dieser Wert unbedeutend, da sich dies nur auf den Kontrast zwischen zwei Bildern unter Berücksichtigung einer sich ändernden Intensität der Hintergrundbeleuchtung bezieht. Wichtiger ist der statische Kontrast. Dieser richtet sich nach dem Helligkeitsunterschied zwischen einem schwarzen und einem weißen Bildpunkt innerhalb eines Bildes. Beim Flatron W2253TQ liegt der maximale statische Kontrast bei etwa 830:1, was zwar ganz ordentlich ist, uns aber nicht übermäßig begeistern kann.

Nach dem Einschalten vermittelt der Flatron W2253TQ einen guten Eindruck. Mit 6400 Kelvin ist der Monitor weder zu kalt noch zu warm und entspricht schon fast dem sRGB-Standard. Einen Farbstich gibt es nicht, das Bild wirkt sehr ausgeglichen. Farbverfälschungen sind nicht zu beobachten. Die Helligkeit ist mit 271 cd/m² für den dauerhaften Betrieb bei normalen Lichtverhältnissen zu stark. Wir empfehlen, die Leuchtstärke auf etwa 220 cd/m² (ca. Helligkeitsstufe 70) zu reduzieren.

Dithering-Test: Farbverläufe

Die Darstellung von Farbverläufen ist ganz ordentlich, auch wenn einzelne, sehr leichte Farbstufen zu erkennen sind. Genaues Hinsehen offenbart leichtes Dithering. Werden die RGB-Kanäle heruntergeregelt, verstärkt sich die Stufenbildung, sodass Farbverläufe unsauberer werden.

Die Stufendarstellung der Primärfarben Grün, Rot und Blau ist sehr ähnlich. Im Grunde werden alle Abstufungen differenziert dargestellt, allerdings muss man dafür von verschiedenen Blickwinkeln auf das Display schauen. Effektiv sind aus frontaler Sicht die dunkelsten sechs und hellsten drei Farbstufen nicht mehr zu unterscheiden. Eine Erhöhung der RGB-Einstellungen zieht lediglich sofortiges Banding der hellsten Farbstufen mit sich. Keiner der Werte sollte über 50 stehen. Eine Verringerung der Werte zieht keine Verschlechterungen mit sich. Die dunkelsten Farbstufen werden dabei allerdings so dunkel, dass sie sich aus normaler Sicht nicht mehr voneinander unterscheiden lassen, somit muss man effektiv mit dem Wegfall der acht bis 16 niedrigsten Farbstufen rechnen.

Die Graustufendarstellung ähnelt den Farbstufenbildern. Es werden im Grunde keine Graustufen verschluckt, leider spielt auch hier der Blickwinkel eine Rolle. Bereits bei einer Erhöhung der Kontrasteinstellung um einen Schritt tritt sofort bei den hellsten Graustufen Banding auf. Wird der Wert verringert, so hat dies keine negativen Auswirkungen.

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