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TESTBERICHT: LG Flatron W2253TQ Teil 8



Die TN-typische Farbüberdrehung ist beim Flatron 2253TQ recht stark ausgeprägt.

Wie häufig bei Monitoren mit TN-Panel ist auch beim Flatron W2253TQ eine Überdrehung der hellsten Farb- und Graustufen zu erkennen. Normalerweise betrifft dies die acht hellsten Stufen, beim LG sind es sogar die 16 - 21 hellsten Graustufen. Um diesen Effekt zu vermeiden, müssen RGB und Kontrast verringert werden. Die Kontrasteinstellung muss sogar um mehr als 20 Schritte verringert werden, um den Effekt zu vermeiden.

Blickwinkel

Blickwinkel des LG W2253TQ.

Die Blickwinkelunabhängigkeit des Flatron W2253TQ ist nur mittelmäßig: Das verbraute TN-Panel soll laut Hersteller Betrachtungswinkel von 170° horizontal und 160° vertikal bieten, was aber fernab jeglicher Realität ist. Bereits aus frontaler Draufsicht erkennt man bereits Unterschiede in Helligkeit und Farbsättigung, wenn man den Kopf nur wenige Zentimeter bewegt.

Bei starken seitlichen Blickwinkeln bekommt das Bild einen rötlich braunen Farbstich. Dies fällt besonders bei sehr dunklen Bildinhalten auf. Von oben betrachtet überdrehen, wie bereits erwähnt, besonders helle Grau- und Farbstufen, sodass beispielsweise weiße Fenster Türkis wirken. Schaut man von unten auf das Panel, so ist der TN-typische Negativeffekt zu beobachten.

Verglichen mit anderen TN-Monitoren befindet sich der Flatron W2253TQ im Mittelfeld. An Geräte mit VA- oder IPS-Panel kommt der 22-Zöller nicht ansatzweise heran, zu abhängig ist die Bilddarstellung vom Betrachtungswinkel.

Helligkeitsverteilung

Was die gemessene Helligkeitsverteilung angeht, so liefert der Flatron W2253TQ ein zufriedenstellendes Bild ab. Die stärkste ermittelte Abweichung beträgt 19 cd/m² am linken Bildrand, womit der Bereich um ca. 14 % dunkler ist als der eingestellte Wert in der Bildschirmmitte. Nach oben hin beträgt die höchste Abweichung acht Candela pro Quadratmeter, was einer Helligkeit von 106% entspricht. Ansonsten gibt es keine nennenswerten Abweichungen der Leuchtkraft. Im Durchschnitt beträgt die Helligkeit 135,2 cd/m², was einer Abweichung von weniger als vier Prozent zum Richtwert von 140 cd/m² entspricht.

Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 140 cd/m² in der Mitte.

Im Filmmodus erreicht der 22-Zöller seine maximale Leuchtkraft. Bei voll aufgedrehter Helligkeit erreicht der Flatron W2253TQ 272 cd/m². Das reicht zwar nicht ganz an die Herstellerangabe von 300 cd/m² heran, es liegt aber im grob gerundeten Bereich. Für die meisten Anwender reicht diese Maximalhelligkeit locker aus. Für den Dauerbetrieb ist dieser Wert natürlich zu hell und kann zu Kopfschmerzen führen. Wir empfehlen daher, die Helligkeit auf Stufe 70 (ca. 220 cd/m²) zu reduzieren.

Die niedrigste Leuchtkraft des Flatron W2253TQ liegt bei dunklen 48 cd/m². Dies ist niedrig genug, um auch Kalibrierungen auf anspruchsvolle Grafikfarbräume durchführen zu können. Der dazwischen liegende Spielraum von 224 cd/m² bietet eine komfortable Helligkeit für jedes Bedürfnis.


Ausleuchtung bei abgedunkelter Umgebung und schwarzem Bildschirm aus verschiedenen Blickwinkeln.

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