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TESTBERICHT: LG Flatron W2286L Teil 2


Optik und Mechanik

Dem Markttrend entsprechend verziert LG den W2286L komplett mit hochglänzender Klavierlackoptik. Einen kleinen Akzent setzt der Übergang zum Fuß, der in spiegelglänzendem Weinrot gehalten ist. Die schöne Optik hat aber auch einen Nachteil: Der Lack zieht Schmutz, Staub und Fingerabdrücke geradezu an. Unsachgemäße Reinigung hinterlässt zudem leicht feine Kratzer am Gehäuse. Zum Erhalt des Glanzes sollten die Hochglanzflächen regelmäßig mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch geputzt werden. In der rechten unteren Ecke befindet sich das Bedienelement, in welchem die Betriebs-LED mit der Symmetrie bricht – sie ragt leicht aus dem Gehäuse heraus.

Der LG Flatron W2286L, zu sehen in Front- und Rückansicht.

Auf der Rückseite prangt groß das LG-Emblem. Weiter bekommt man hier Zugang zu den Anschlüssen. Auf eine VESA-Verschraubung wird leider verzichtet. Angesichts der Tatsache, dass sich der Monitor sehr wohl von seinem Fuß trennen lässt, könnte das der erste Anlass zu Kritik sein.

Einen fantastischen Blick bietet der 22-Zöller von der Seite: Durch die verwendete LED-Technik, die fast die gesamte zugeführte Energie in Licht umwandelt und kaum Wärme erzeugt, verzichtet LG beim W2286L komplett auf Lüftungsschlitze, was wiederum eine extrem dünne Bauweise ermöglicht und den Monitor sehr edel wirken lässt. Während unseres Tests wurde der W2286L aber trotz Verzicht auf jegliche Kühlung nie übermäßig warm. Weil LG komplett auf Lüftungsschlitze verzichtet, ist es kleinen Insekten, wie zum Beispiel Gewitterfliegen, nicht möglich, zwischen Panel und Backlight zu gelangen.

Der LG Flatron W2286L in minimaler und maximaler Neigung.

Aus ergonomischer Sicht bietet der W2286L nicht viel; seine Neigefunktion beträgt lediglich fünf Grad nach vorn und bis zu 15 Grad nach hinten. Das Gesetz "Form folgt Funktion" kommt ebenfalls nicht zur Anwendung: LG gewichtet das Gehäusedesign stärker als die Pivotfunktion oder Höhenverstellbarkeit und verzichtet zugunsten der edlen Erscheinung auf derartige Verstellmöglichkeiten.

Sicherer Stand: der gelungene Standfuß des Flatron W2286L.

Auch der Fuß wurde mit Hochglanzfinish versehen und reiht sich optisch perfekt in das Gesamtbild ein. Er bietet - im Gegensatz zu dem des LG L227WTP - keinen Anlass zur Kritik und trägt das Gehäuse sehr sicher. Gegen Verrutschen helfen an der Unterseite angebrachte Gumminoppen.

Insgesamt ist die Verarbeitung des Gehäuses hervorragend. Alles wirkt wie aus einem Guss. Nichts knarzt und knackt, alles wirkt sehr stabil. Unser Testgerät wies weder ungewollte Spalte oder Ritzen noch scharfen Ecken oder Kanten auf.

Das LG-Logo in der Mitte und die Modellbezeichnung in der linken oberen Ecke.

Entwarnung können wir auch bei der Geräuschentwicklung geben: Im Test blieb unser Gerät komplett unhörbar, bei keiner Helligkeitsstufe machten das externe Netzteil oder der Backlight-Inverter auf sich aufmerksam. Anzumerken bleibt, dass die Geräuschkulisse oft einer großen Serienstreuung unterliegt und dass nicht jedes Gerät dieser Modellreihe lautlos bleiben muss.

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