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TESTBERICHT: LG Flatron W2286L Teil 5


Die dynamische Kontrastangabe gibt, als vom Hersteller bestimmter Wert, das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern wieder. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren. Der dynamische Kontrast ist beim W2286L nicht abschaltbar und wird – wie wir auf Anfrage bei LG erfuhren – durch eine spezielle Filterfolie auf dem Display realisiert. In unserer Messung erreichte der W2286L in der Werkseinstellung einen guten statischen Kontrast von 778:1

Helligkeit

Helligkeit Hersteller Gemessen
250 cd/m² 296 cd/m²
k.A. 239 cd/m²
k.A. 183 cd/m²
k.A. 120 cd/m²
k.A. 89 cd/m²

Das Helligkeitsspektrum des W2286L kann überzeugen. Mit 296 cd/m² wird sogar die Herstellerangabe um 46 Candela pro Quadratmeter übertroffen. Nur noch mit 89 cd/m² strahlt der Monitor, wenn seine Helligkeit auf dem Regler bei null Prozent angelangt ist. Mit diesem großen Spektrum dürfte es sich unter jeder Lichtbedingung arbeiten lassen.

Helligkeitsverteilung

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Helligkeit auf 36 Prozent abgesenkt und somit knapp 140 cd/m² in der Mitte des Displays als Optimalwert erreicht haben.

Die Helligkeitsverteilung ermitteln wir jeweils an 15 Messpunkten.

Mit einer maximalen Abweichung von 17 % nach unten liefert der Flatron W2286L kein starkes Ergebnis. Auffällig ist die helligkeitsschwache linke Seite. Insbesondere die linke obere Ecke hat, auch aus subjektiver Sicht, mit der Homogenität zu kämpfen, da sich wegen des Blickwinkelabhängigkeit des TN-Panels Farben bei einem Blickwinkel von unten zusätzlich stark abdunkeln.

Blickwinkel

Laut Hersteller beträgt der Blickwinkel vertikal und horizontal 170 Grad. Das ist für ein TN-Panel ein relativ hoher Wert. Diese Angaben beziehen sich allerdings nur auf den Restkontrast, nicht aber darauf, ob das Bild bei diesen Blickwinkeln Farbverfälschungen unterliegt.

Das Bild zeigt die frontale Sicht in der Bildmitte und die horizontalen (links/rechts) sowie die vertikalen Blickwinkel (oben/unten).

Der W2286L liefert für ein TN-Panel durchschnittliche Blickwinkel. Von den Seiten aus betrachtet nimmt der Kontrast stark ab; das Bild bekommt einen Gelbstich. Jedoch ist der erforderliche Winkel dafür im Vergleich zu anderen Monitoren mit TN-Panel recht hoch, sodass der Kopf vor dem Bildschirm noch in einem gewissen Maße bewegt werden kann, bevor allzu starke Farbveränderungen auftreten. Von oben betrachtet wird das Bild kühler. Von unten kippt das Bild ab einem bestimmten Winkel – es zeigt sich der sogenannte Negativeffekt.

Kandidaten mit VA- oder IPS-Panel schneiden hier technologiebedingt deutlich besser ab. Die gebotene Leistung des W2286L kann aber insgesamt als befriedigend angesehen werden.

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