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TESTBERICHT: NEC EA231WMi-BK Teil 6


Die Messergebnisse belegen unser subjektives Empfinden der Homogenität. Die Maximalabweichung befindet sich mit 24 Prozent in der linken unteren Ecke. Anscheinend hat die komplette linke Seite mit einer reduzierten Helligkeit zu kämpfen. Wir werten die erbrachte Leistung in der Helligkeitsverteilung als noch befriedigend, weil an den Rändern keine Lichthöfe auftreten.

Blickwinkel

Laut Hersteller beträgt der Blickwinkel vertikal und horizontal 178 Grad bei einem Kontrastverhältnis von 10:1. Dies ist der typische Wert für Displays mit VA- oder IPS-Technologie. Diese Angaben beziehen sich aber nur auf den Restkontrast und nicht darauf, ob das Bild bei bestimmten Blickwinkeln Farbverfälschungen unterliegt.

Das Bild zeigt mittig die frontale Sicht auf den Bildschirm, daneben die horizontal (links/rechts) und darüber die vertikal gekippten Blickwinkel (oben/unten).

Die Vorgaben erreicht der EA231WMi mit Bravour: Farbverfälschungen sind für ihn selbst unter steilen Winkeln ein Fremdwort und bei der Sicht von der Seite und von unten bleibt der Kontrast vergleichsweise hoch. Wie die meisten anderen IPS-Panels leidet aber auch der EA231WMi unter dem Glanz- oder Glitzereffekt bei der Darstellung von dunkleren Tönen und der Sicht von oben.

Ausmessung und Kalibration

Wir haben im Folgenden den NEC EA231WMi bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele sind sie größtenteils vernachlässigbar, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des TFTs ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum Isocoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

Farbraumvergleich

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt. Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung.

Durch die starke Verbreitung der digitalen Spiegelreflexkameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum umgestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab.

3D-Farbraumvergleich

Wie gut die Farbräume tatsächlich umschlossen werden, kann aber nur die folgende dreidimensionale Betrachtung der Farbräume zeigen.

Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standardfarbraum dar, das weiße Netz den Monitorfarbraum. Die Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standardfarbraum größer, als der, den der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standardfarbraum.

ISOcoated: 92 % Abdeckung

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