Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: NEC LCD2690WUXi2-BK Teil 7


Keine Klagen gibt es in Bezug auf die Ausleuchtung, die über die gesamte Panelfläche sehr homogen bleibt. Minimale Aufhellungen im oberen und unteren Bereich sind auch für anspruchsvolle User absolut unkritisch und werden erst bei Aufnahmen mit längerer Belichtungszeit etwas deutlicher sichtbar. Wolkenbildungen bleiben völlig aus. In der Werkseinstellung liegt der Schwarzpunkt bei 0,37 cd/m². Die Backlight-Helligkeit ist standardmäßig auf maximalem Niveau. Eine Reduzierung der Backlight-Helligkeit erlaubt die Absenkung des Schwarzpunktes bis auf 0,16 cd/m². Der Regelungsbereich des Backlights ist bei etwa 140 cd/m² erreicht, was für die meisten Umgebungen durchaus ausreichend ist. Eine darüber hinausgehende Verringerung der Helligkeit senkt den Schwarzpunkt nicht mehr weiter ab.

In Bezug auf den Schwarzpunkt ist das Ergebnis, besonders für ein Gerät mit IPS-Panel, sehr gut, und kann auch von vielen Bildschirmen mit VA-Panel keineswegs unterboten werden. Die geringere Maximalhelligkeit macht sich hier im Vergleich zum Vorgängermodell (400 cd/m² vs. 320 cd/m²) sehr positiv bemerkbar.

Links: 3,2 Sekunden Belichtungszeit, rechts: 8 Sekunden Belichtungszeit.

Die Bildhomogenität ist mit dem Zuschalten von "ColorComp" über die gesamte Fläche des Panels sehr gut. Die leichte Streifenbildung, die wir zum Beispiel beim NEC 2490WUXi in dunklen Tonwerten bzw. aus extremen Blickwinkeln feststellen konnten, bleibt hier aus. Das gilt auch für Glitzereffekte, die sich aus der Beschichtung des Panels ergeben könnten.

Helligkeitsverteilung

Bislang haben wir bei NEC-Bildschirmen mit "ColorComp" je eine Messreihe mit aktivierter (Stufe 3) und deaktivierter Funktion durchgeführt. Wir nehmen für diesen Test noch die maximale Kompensationsstufe (5) auf, da "ColorComp" nur wenig negative, dafür aber umso mehr positive Effekte hat.

Deutlich ist der insgesamt abgesenkte Weißpegel (und damit ein verringerter Kontrast), der der Funktionsweise dieser Schaltung (Angleichung während der Herstellung ausgemessener Bildschirmbereiche) geschuldet ist.

Mit "ColorComp" auf Stufe 5 liegt die gemessene Helligkeitsabweichung zum oberen Bildschirmrand bei maximal sechs Prozent, während die entsprechende Abweichung zum unteren Bildschirmrand maximal fünf Prozent erreicht. Im Durchschnitt sind es etwa drei Prozent. Im zentralen Blickfeld ergibt sich keine deutliche Verbesserung dieser ohnehin guten Werte.

In der Standardeinstellung von "ColorComp" (Stufe 3) steigen die Abweichungen nur minimal. In Bezug auf den oberen Bildschirmrand verbessert sich das Ergebnis mit maximal vier Prozent sogar leicht. Zum unteren Bildschirmrand sind es nun maximal neun Prozent. Der Durchschnittswert steigt leicht auf 3,2 Prozent. Im zentralen Blickfeld liegt das Maximum bei vier Prozent, der Durchschnittswert bei lediglich 2,5 Prozent.

Ohne "ColorComp" steigt die gemessene Helligkeitsabweichung zum oberen Bildschirmrand auf maximal elf und zum unteren Bildschirmrand auf bis zu 19 Prozent. Durchschnittlich sind es 5,8 Prozent. Im zentralen Blickfeld liegt das Maximum nun bei sechs Prozent und der Durchschnittswert bei knapp 2,8 Prozent.

Nach einer Kalibrierung mit einem Zielgamma von 2,2 wird dieser Wert in jeder Einstellung über die gesamte Panelfläche gehalten. Allerdings sind diese Werte nur bedingt aussagekräftig, da sie sich auf einen Durchschnittswert beziehen und damit die tatsächliche Gradation nicht exakt abbilden.

Mit "ColorComp" liegt der NEC 2690WUXi2 damit im tiefgrünen Bereich. Die Abweichungen sind auf geringem Niveau und übertreffen den NEC 2490WUXi klar. Die Serienstreuung spielt in diesem Bereich allerdings eine große Rolle.

An 15 Messpunkten wurden die Helligkeitswerte ermittelt (links: ColorComp aus; mitte: ColorComp Stufe 3; rechts: ColorComp Stufe 5).

An 15 Messpunkten wurde die Farbtemperatur ermittelt (links: ColorComp aus; mitte: ColorComp Stufe 3; rechts: ColorComp Stufe 5).

Das Kontrastverhältnis liegt laut NEC für den 2690WUXi2 bei 1000:1, während der Vorgänger mit maximal 800:1 beworben wird. In der Werkseinstellung (100 Prozent Helligkeit) messen wir mit gut 870:1 einen etwas geringeren Wert, der aber keinen Anlass zur Kritik gibt. Nach der Kalibrierung auf eine Helligkeit von 140 cd/m² sinkt der Kontrast auf weiterhin gute 777:1 ab.

 << < 7 8 9 10 11 12 13 14 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!