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TESTBERICHT: NEC P221W-BK Teil 4


Anschlüsse

Für den professionellen Einsatz bringt das Gerät von NEC gerade die Anschlüsse mit, die man heute an den meisten Arbeitsplätzen in Unternehmen antrifft. Ein DVI-D Anschluss mit HDCP-Kopierschutz für digitale Signale und ein D-Sub Anschluss für die analogen Signale, sind für die Bilddarstellung verantwortlich. Einen USB-Hub oder weitere Anschlüsse wie z.B. einen HDMI-Eingang, sucht man vergebens. Dafür hat das Gerät einen nicht weiter beschriebenen DIN-Stecker, sowie einen echten Netzschalter neben dem Stromanschluss, mit dem man das Gerät vollständig vom Stromnetz trennen kann.

Auch ohne das Gerät hochkant zu stellen, sind alle Anschlüsse gut zu erreichen. Durch die Abstufung im Gehäuse und die Positionierung der Stecker, können die Kabel in Verbindung mit der Kabelführung so verlegt werden, dass sie von vorne nicht sichtbar sind.

Dem Netzschalter folgen die Anschlüsse von links nach rechts: Strom, DVI-D mit HDCP und D-Sub.

Für Spielekonsolen- und alte Workstationbesitzer gilt, dass laut Handbuch, Sync-on-Green vom D-Sub-Anschluss explizit unterstützt wird.

Die Ausstattung wirkt etwas spartanisch, beinhaltet aber genau die Ausstattungsmerkmale, wofür der Monitor konzipiert wurde: Die Verwendung im Einstiegs- bis semiprofessionellen Grafikbereich. In diesem Einsatzumfeld findet man höchst selten einen HDMI- oder DisplayPort-Eingang. Der Monitor von NEC wird ausdrücklich für preisbewusste Grafiker empfohlen, was die Anschlusswahl rechtfertigt.

Bedienung

Eine Besonderheit bei NEC Monitoren ist die Bedienung über Tasten im L-Format. Die Tasten sind an der rechten unteren Ecke des Bildschirmrahmens verteilt, was zunächst ungewohnt und fremd wirkt. Durch eine sehr intuitive Belegung der Tasten kann das OSD sofort problemlos gesteuert werden.

Die Tastenanordnung des NEC P221W ist L-förmig über Eck.

Der besondere Clou dabei ist, dass im Portraitmodus die Tastenbelegung und die Ausrichtung des OSDs mit rotieren. Ein Druck auf die linke obere Taste und es öffnet sich das gedrehte OSD mit den dazu passend umbenannten Tasten. Die Wipptasten für rechts/links bzw. oben/unten tauschen ihre Funktion. Die entsprechenden Tastenbelegung wird direkt neben der jeweiligen Taste eingeblendet.

Die automatische Einblendung der Tastenbelegung für das OSD markiert die Lage und beschreibt die Funktion der Tasten.

Leider geschieht die Ausrichtung des OSDs mangels Lagesensor nicht vollautomatisch, aber ein einzelner Tastendruck ist ein verschmerzbarer Aufwand.

Der Druckpunkt der Tasten ist klar und deutlich, nur beim Power-Schalter ist dieser weniger gut gelungen. Der Monitor schaltet sich verzögert nach dem hörbaren Klick ein und aus. Die anderen Tasten funktionieren allerdings perfekt und sind, obwohl sie fast bündig mit dem Gehäuse abschließen, komfortabel zu benutzen.

Die Power-LED ist in der Standardeinstellung recht hell und könnte einige Benutzer stören. Dies ist jedoch kein Problem, denn NEC erlaubt dem User über das erweiterte OSD das Dimmen, Abschalten und sogar verändern der LED-Farbe. Wie man auf den Bildern sehen kann, wurde im Test die LED-Farbe auf das angenehme Grün ungestellt. Als Alternative steht auch ein modernes Blau zur Verfügung. Eine LED-Helligkeit von 25 Prozent ist immer noch sehr gut sichtbar, blendet aber nicht mehr störend. Die LED-Helligkeit im Stand-by ist nicht veränderbar, sollte aber auch niemanden stören, denn schließlich wird der Monitor in dem Zustand auch nicht benutzt.

Die LED leuchtet kräftig orange im Stand-By und im Betrieb wahlweise in einem satten Grün, wie hier rechts dargestellt, oder blau.

Die Beschriftung der Tasten auf dem Rahmen ist ebenso silbrig grau, wie die Logos an der oberen Kante. Gut sichtbar, aber nicht störend. Zudem wird die Funktion der Tasten im OSD eingeblendet, wodurch jederzeit eindeutig klar ist, welche Taste mit welcher Funktion belegt ist. Der Power-Schalter liegt links neben der Betriebs-LED und somit getrennt von den anderen Bedientasten, wodurch ein versehentliches Betätigen ausgeschlossen wird.

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