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TESTBERICHT: NEC P221W-BK Teil 6


Einige erweiterte Optionen sind im normalen OSD nicht enthalten, weswegen NEC ein erweitertes OSD zur Verfügung stellt, welches für den erfahrenen User ein paar Besonderheiten bereitstellt. Hier muss zwar auf den optischen Komfort grafisch ansprechender Symbole verzichtet werden, dafür erhält man Zugriff auf einige zusätzliche Funktionen des Geräts.

Um in das erweiterte OSD zu gelangen, müssen Sie den Monitor abschalten, die INPUT-Taste gedrückt halten und während diese Taste gedrückt ist den Monitor wieder einschalten. Nach dem Druck irgendeiner Taste gelangen sie in das erweiterte OSD. Das erweiterte OSD ist, auch wenn die Sprache Deutsch ausgewählt wurde, immer auf Englisch.

Jede farblich grün hervorgehobene Einstellung wird im erweiterten OSD direkt durch das Drücken der rechts/links Wippe verändert, ohne dass noch ein zusätzlicher Balken oder eine Auswahlhilfe angezeigt wird.

Erweitertes OSD "1"

Im ersten Menüpunkt, der kurzerhand "1" genannt wurde, finden sich neben Helligkeit und Kontrast auch noch Einstellmöglichkeiten für den ECO-Modus und den "Low Brightness" Modus. Dieser senkt die Helligkeit des Monitors stark ab. Falls Sie also mit der minimal einstellbaren Helligkeit nicht zufrieden sein sollten und ein sehr dunkles Bild benötigen, schafft diese Option Abhilfe.

Wie auf dem Foto zu sehen, ist je nach Einstellung der „Low Brightness“ Modus durch drei Striche deaktiviert und nicht aktivierbar. Diese Option ist nur freigeschaltet, wenn kein hardwarekalibriertes Farbprofil ausgewählt wurde.

Das erweiterte OSD öffnet sich stets in dieser Ansicht.

Die Menüpunkte 2 und 3 beinhalten Einstellungen für analog angeschlossene Signalquellen und werden bei digitaler Signalzuspielung durch ein eingeblendetes "NOT ADJUSTABLE" als nicht verwendbar markiert. Punkt 4 ist fast identisch mit dem RGB-Menü des normalen OSDs. Der einzige wichtige Unterschied lieg darin, dass hier ein Gamma-Wert ausgewählt werden kann. Der User hat die Wahl zwischen einem Gammawert von 2,2, wie es für die Farbräume sRGB, AdobeRGB und einige andere notwendig ist, und einem Gammawert von 1,8, wie es in der Mac-Welt bevorzugt wird.

Erweitertes OSD "5"

Im erweiterten OSD Menü 5 findet sich dann auch die bereits erwähnte Einstellung für die LED des Monitors.

Das erweiterte OSD Menü 6 legt die Position des OSDs, die verwendete Sprache und die Anzeigedauer fest, ebenso ob die Wippen als Schnellzugriffstasten für Helligkeit und Kontrast genutzt werden sollen. Dieser Schnellzugriff funktioniert allerdings nie, wenn das erweiterte OSD aktiviert ist.

Der Menüpunkt 7 präsentiert die gleichen Informationen wie das Informationsmenü im normalen OSD.

Das OSD reagiert sehr zügig auf jeden Tastendruck und ist leicht zu verstehen. Dank der gut ansprechenden Tasten und ausgesprochen intuitiven Menüführung gibt es keinerlei Probleme den Monitor zu benutzen. Einstellungen, wie z.B. Helligkeit und Farbwerte, werden schnell umgesetzt und sicher gehalten. Die Optik ist im normalen OSD durch die großen und klar erkennbaren Symbole gefällig, aber nicht verspielt. Alle Unterpunkte sind sachlich und knapp als einfacher Text dargestellt. Lobenswert ist die geringe bzw. nicht vorhandene Verschachtelung. Man muss sich also für keine Einstellung erst durch Untermenüs hangeln, sondern kommt recht intuitiv an jede Option auf direktem Weg.

NaviSet Software

Auf der beigefügten CD befinden sich neben dem Handbuch zwei Programme. Das unbedeutendere der beiden heißt "Adjustment Pattern", welches einige Testbilder bereitstellt, die zur optimalen Einrichtung des Bildes bei analoger Signalzuspielung geeignet sein sollen. Das andere ist die Software "Naviset".

Naviset nistet sich in den erweiterten Eigenschaften der Anzeigeeinstellungen unter Windows ein und bietet dann auf verschiedenen Reitern verteilt die Möglichkeiten viele Einstellungen, die sonst nur über das OSD möglich sind, per Mausklick durchzuführen. So kann der User Helligkeit, Kontrast oder auch die Farbbalance des gerade eingestellten Farbprofils beeinflussen. Damit die Einstellungen überprüft werden können, sind 27 unterschiedliche Testmuster auswählbar. Darunter vollfarbige Flächen, Farbkeile, Schriften, Geometrie-, Moiré- und Konvergenztests.

Links sind die Naviset-Monitoreinstellungen für Helligkeit und Kontrast, rechts die 27 Testbilder zu erkennen.

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