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TESTBERICHT: NEC P221W-BK Teil 8


Die Schwarzdarstellung muss als annähernd perfekt gewertet werden, was auch der niedrige Schwarzwert von 0,12 cd/m² nach einer Kalibration verdeutlicht.

Die minimale "Aufhellung" des Bildes befindet sich links oben.

Helligkeitsverteilung

Zur Homogenität gehört natürlich auch eine Ausmessung der Helligkeitsverteilung. Hierfür wurde der Monitor auf 140 cd/m² bei 6500 K kalibriert und dann an 15 gleichmäßig über den Bildschirm verteilten Punkten die jeweilige Helligkeit ermittelt.

Die größte Abweichung vom Zentrum wurde in den unteren Ecken ermittelt, in denen die Helligkeit mit 114 cd/m² nur 82,6 Prozent vom Sollwert erreicht. Eine Abweichung von 17,4 Prozent ist nur als befriedigend einzustufen. Im primären Arbeitsbereich, also im und um das Zentrum sind die Abweichungen gut bis sehr gut.

Da lediglich die unteren Ecken Ausreißer darstellen, ist dies zu verschmerzen. Positiv anzumerken ist auch, dass keine Abweichungen nach oben vorzufinden sind.

Die Helligkeitsverteilung wurde an 15 Messpunkten ermittelt.

Bei einigen Monitoren sind gleichzeitig zu den Helligkeitsabweichungen teilweise starke Schwankungen der Farbtemperatur zu beobachten, so dass auch eine Kalibration auf 6500K bei weitem nicht garantiert, dass dieser Weißpunkt zumindest in einem gewissen Rahmen eingehalten wird.

Ebenfalls an 15 Messpunkten, haben wir also auch die Schwankungen des Weißpunktes gemessen, um die farbliche Homogenität darzustellen.

Eine maximale Abweichung von 202 Kelvin, in der rechten unteren Ecke, entspricht einer Differenz von 3 Prozent. Dies ist ein ansprechendes Ergebnis und wird im Hauptblickfeld sogar noch deutlich besser. Hier liegt die maximal Abweichung bei 134 Kelvin oder 1,8 Prozent.

Die Farbtemperaturverteilung wurde ebenfalls an 15 Messpunkten ermittelt.

Helligkeit

  Hersteller Gemessen
300 cd/m² 309 cd/m²
k.A. 223 cd/m²
k.A. 143 cd/m²
k.A. 118 cd/m²
k.A. 88 cd/m²
k.A. 55 cd/m²
k.A. 22 cd/m²

Die maximale Helligkeit wurde im Modus "Originalfarben", also ohne Anpassung der Farbkanäle ermittelt. Lange Wartezeiten sind bei moderaten Veränderungen nicht nötig, da der Monitor schnell und unproblematisch die gewünschten Werte umsetzt.

Mit 309 cd/m² übertrifft das Gerät die Herstellerspezifikationen von 300 cd/m² leicht. Diese Helligkeit ist mehr als ausreichend und sollte für den täglichen Gebrauch deutlich reduziert werden. Die Untergrenze im Modus "Originalfarben" liegt mit 118 cd/m² relativ hoch, reicht aber andererseits gut aus, um jede gewöhnliche Kalibration, deren Vorgaben in der Regel bei 120 cd/m² anfangen, durchzuführen.

Sobald im Rahmen einer Kalibration die Grundfarben angepasst werden, reduziert sich jedoch auch die minimal erreichbare Helligkeit, so dass z.B. im Modus "P" nach einer Kalibration auf 140 cd/m² und 6500K eine minimale Helligkeit von 88 cd/m² erreicht werden konnte. Wem das immer noch zu hell sein sollte, der kann noch den "Low Brightness" Modus des erweiterten OSDs aktivieren und somit in finstere Regionen von 55 cd/m² bis hinab zu 22 cd/m² vordringen.

Die von uns als angenehm eingestufte Helligkeit von ca 140 cd/m² wird ohne die Anpassung der Farbkanäle bei 12 Prozent erreicht.

Banding

Die Darstellung von Graukeilen und Farbverläufen ist meistens gleichmäßig unterteilt und weist kein Banding auf. Im Modus "Originalfarben" ist der Graukeil perfekt. Nach der Software- als auch der Hardwarekalibration, fallen zwar keine Graustufen zusammen, aber einzelne Graustufen weichen minimal vom neutralen Grauton ab, da in den Farbkeilen der Grundfarben minimales Banding auftritt. Für eine 10Bit LUT ist dies schon recht merkwürdig, aber definitiv sichtbar, wenn auch nur ganz leicht ausgeprägt.

Kalibriert auf den sRGB-Emulationsmodus, also mit starken Eingriffen in das Farbprofil der Grafikkarte, ist deutliches Banding sichtbar, was auf den Versuch zurückzuführen ist, den Farbraum künstlich über die 8-bit LUTs der Grafikkarte zu beschränken.

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