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TESTBERICHT: Samsung 2494HM Teil 8


Der Neigungswinkel ist hierbei wichtig, wenn die Sitzposition sehr niedrig gewählt wird, damit man den Ausläufern des drohenden Negativeffekts bei Betrachtung von unten entgegenwirken kann.

Bei seitlicher Betrachtung driften graue Flächen stärker zu beige als rein weiße Flächen, was sich bei Textverarbeitung durchaus positiv bemerkbar macht. Die vertikale Blickwinkelabhängigkeit kann, wie bereits für die Filmbetrachtung erwähnt, auch am Schreibtisch am besten durch die Einhaltung von genügend Abstand zum Monitor und eine gute Ausrichtung des Gerätes unterdrückt werden.

Unter extremen Blickwinkeln sind die typischen Kontrast- und Farbveränderungen von TN-Paneln erkennbar. Bei weniger extremen, also üblichen Betrachtungswinkeln schlägt sich das Panel recht gut.

Für ein TN-Panel sind die subjektiv sichtbaren Abweichungen für Helligkeit und Kontrast auch unter relativ großen Winkeln noch niedrig. Besonders oberhalb der Mittelachse gibt es einen angenehm nutzbaren Bereich, indem das Display seine Stärken ausspielen kann und für ein bis zwei Personen uneingeschränkt für Filme nutzbar ist. Sollte die Gruppe größer werden, so werden die außen sitzenden Personen eventuell leicht flaue Farben und schwächere Kontraste an der von Ihnen abgewandten Bildschirmhälfte wahrnehmen können.

Zusammenfassend ist die Blickwinkelabhängigkeit für ein TN-Panel erfreulich gut, kann aber noch immer nicht an ein PVA oder IPS Panel heranreichen.

Homogenität

Einfarbige Flächen stellt der 2494HM gleichmäßig und ohne Abschattungen dar. Die Darstellung des komplett weißen Bildschirminhaltes schafft der Monitor farbneutral, wenn der Betrachtungswinkel ideal gewählt wurde. An den oberen und unteren Kanten sind aber in schmalen Bereichen leichte Schatten zu erahnen.

Der Monitor stellt weiße Flächen überwiegend homogen dar. Nicht im Text erklärte Abschattungen oder Einfärbungen sind das Produkt der Fotografie.

Bei der Schwarzdarstellung sind an der oberen und unteren Panelkante schmale Aufhellungen zu erkennen, die ein wenig ins Bläuliche tendieren. Diese Aufhellungen sind sehr schwach ausgeprägt und nur in dunklen Umgebungen sichtbar.

Die Schwarzdarstellung ist gut, zeigt aber am oberen und unteren Rand minimale Aufhellungen.

Helligkeitsverteilung

Zur Homogenität gehört natürlich auch eine Ausmessung der Helligkeitsverteilung. Hierfür wurde der Monitor auf 140 cd/m² bei 6500 K in der Bildmitte kalibriert und dann an 15 gleichmäßig über den Bildschirm verteilten Punkten die jeweilige Helligkeit ermittelt.

Die größte Abweichung vom Zentrum wurde schräg unterhalb der Mitte ermittelt, mit einer Helligkeit von 119 cd/m², was 84,4 Prozent vom Sollwert entspricht. Eine Abweichung von 15,6 Prozent ist als befriedigend einzustufen, da auch subjektiv noch keine störenden Abdunklungen auftreten. Vernachlässigt man diesen einen Ausrutscher, so beträgt die Helligkeitsabweichung maximal 12 Prozent, was klar ein gut ergeben würde. Positiv anzumerken ist auch, dass keine Abweichungen nach oben anzutreffen sind.

Die Helligkeitsverteilung wurde an 15 Messpunkten ermittelt.

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