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TESTBERICHT: Samsung F2380 Teil 5


In Zahlen ausgedrückt: Der F2380 kann im unkalibrierten Zustand die zehn dunkelsten sowie die drei hellsten Graustufen nicht differenziert darstellen, was für die Bild-, Spiel- und insbesondere Filmdarstellung in vielen Szenen sehr hinderlich ist. Keine Verbesserung bringt die Wahl eines anderen Bildmodus’.

Darüber tröstet auch der hohe statische Kontrast von 2700:1 nicht hinweg, der viele Monitore locker in den Schatten stellt. Die dynamische Kontrastangabe von 150.000:1 ist ein vom Hersteller gemessener Wert, der das Kontrastverhältnis von zwei aufeinanderfolgenden Bildern wiedergibt. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren.

Die Bildhomogenität kann dagegen überzeugen. Lichthöfe sind nicht zu erkennen. Nur in einer komplett grauen oder weißen Fläche sind sehr leichte Farberhellungen zu sehen.

Überzeugend: lichthoffreie Ausleuchtung bei Schwarz- und bei Graudarstellung.

Als Maximalhelligkeit gibt Samsung einen Wert von 300 cd/m² an. Dieses Ziel hat der F2380 nicht ganz erreicht. Überraschen kann dagegen die Minimalhelligkeit, die mit lediglich 24 cd/m² ein erstaunliches Ergebnis liefert. Das Helligkeitsspektrum reicht auf für alle denkbaren Arbeitsumgebungen - hier bleibt nichts zu kritisieren.

Helligkeit

Helligkeit Hersteller Gemessen
300 cd/m² 270 cd/m²
k.A. 140 cd/m²
k.A. 120 cd/m²
k.A. 24 cd/m²

Helligkeitsverteilung

Zum Ermitteln der Helligkeitsverteilung über die gesamte Panelfläche dienen 15 Messpunkte. Nach Erhöhen des Helligkeitswerts auf 55 Prozent erreichten wir in der Mitte des Displays 140 cd/m² als Optimalwert.

Die Helligkeitsverteilung, ermittelt an 15 Messpunkten.

Die Helligkeitsverteilung spiegelt nicht unseren subjektiven Eindruck wieder: Ihre maximale Abweichung beträgt jeweils 18 Prozent in der unteren beziehungsweise oberen linken Ecke. Anzumerken ist, dass bei unserem Testgerät die gesamte linke Seite unter einer stark reduzierten Helligkeit zu leiden hat. Insgesamt ist die Leistung in diesem Abschnitt daher nur befriedigend.

Blickwinkel

Die besonders großen Blickwinkel bildeten ein Kernelement von Samsungs Werbekampagne für den F2380. Mit einem vertikalen und horizontalen Blickwinkel von je 178° soll der F2380 seinen großen Brüdern mit VA- und IPS-Panels in nichts nachstehen. Inwiefern das Bild aber unter diesen Bedingungen Farbverfälschungen unterliegt, ist in dieser Angabe nicht benannt.

Das Bild zeigt mittig die frontale Sicht auf den Bildschirm, daneben die horizontal (links/rechts) und darüber die vertikal gekippten Blickwinkel (oben/unten).

In diesem Punkt hält der F2380 sein Werbeversprechen. Der Kontrast bleibt auch bei großen Winkeln stabil, leichte Farbverfälschungen sind erst bei sehr großen horizontalen Blickwinkeln zu erkennen. Dafür macht sich der sogenannte Gammashift schon bei kleinen Winkeln auffällig bemerkbar. Durch diesen kommt es auch bei frontaler Betrachtung an den Seiten zu leichten Aufhellungen (d.h. das Gamma sinkt). Es handelt sich hierbei um einen reinen Blickwinkeleffekt, der nicht durch ein anliegendes Messgerät erfasst werden kann. Aktuelle IPS-Panel erreichen in dieser Disziplin etwas bessere Ergebnisse.

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