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TESTBERICHT: Samsung P2370 Teil 5


Bedienung

Beim Samsung SyncMaster P2370 sucht man vergeblich nach etwas, das wie Tasten oder Knöpfe aussieht. Auf dem spiegelglatten Rahmen ist lediglich ein "Power"-Zeichen am rechten unteren Rand zu erkennen. Ein leichter Fingertipp darauf und der Monitor schaltet sich ein. Gleichzeitig erleuchten die Bedienelemente des 23-Zöllers unter der Plexiglasschicht: cool!

Tasten bei ausgeschaltetem …

… und bei eingeschaltetem Monitor.

Die Handhabung des Monitors erfolgt über sechs Touchkeys, also keine mechanischen Drucktasten, sondern Sensorflächen. Diese reagieren bei Berührung der Kunststoffoberfläche des Rahmens. Dabei muss genau die leuchtende Beschriftung getroffen werden. Die stylische Spielerei hat allerdings auch ihre Kehrseite: Die Tasten können nicht erfühlt werden. Man kann den Monitor somit kaum bedienen, ohne ständig auf die Tasten zu schauen. Dafür leuchtet die Beschriftung gut lesbar, sodass es sowohl im Dunkeln als auch in heller Umgebung kein Problem ist, die Sensorflächen zu bedienen.

Die Tasten lassen sich wahlweise verdunkeln, sodass nur noch die illuminierte Powertaste im Betrieb zu sehen ist. Ein leichter Tipp auf eine beliebige dunkle Sensorfläche und die Tastenbeleuchtung erstrahlt wieder für kurze Zeit. Die Touchkeys reagieren außerordentlich schnell auf jede Berührung, es muss keine Responsezeit abgewartet werden. Schnelles Tippen erlaubt eine rasche Navigation im OSD. Ein akustisches Feedback in Form eines Klickgeräusches oder Ähnliches gibt es nicht. Die jeweils angetippte Taste verdunkelt sich zur Bestätigung kurz.

Die benutzerdefinierbare Taste öffnet in der Werkseinstellung die MagicBright-Bildmodi.

Die Tasten sind, das geht bereits aus der leuchtenden Beschriftung hervor, mit direkt anwählbaren Funktionen belegt. Die "Menu"-Taste öffnet das OSD und dient ansonsten als "Zurück", bzw. "Schließen"-Taste. Rechts daneben befindet sich die "Pfeil unten / Benutzerdefinierbare Funktion"-Taste. Die Direktzugriffsfunktion kann im OSD definiert werden. Zur Verfügung stehen vier Möglichkeiten: MagicBright, MagicColor, Farbeffekt und Bildgröße.

Die "Pfeil oben / Helligkeit"-Taste erlaubt bei Direktanwahl eine rasche Helligkeitsanpassung, was sich im Alltag als sehr nützlich erweist. Ansonsten fungieren die beiden zuletzt genannten Touchkeys als Navigationstasten im OSD. Die "Source / Enter"-Taste dient innerhalb der Menüs als "Bestätigen"-Taste. Ihre direkte Funktion ist der Wechsel zwischen den Eingangsquellen analog und digital, was auf den ersten Blick sinnfrei scheint: Der SyncMaster P2370 besitzt lediglich einen Digitaleingang. Dank DVI-A Kabel ist jedoch der Anschluss einer analogen Bildquelle möglich und somit die Notwendigkeit fürs Umschalten gegeben. Die "Auto"-Taste zu guter Letzt ermöglicht die automatische Anpassung des Monitors an ein eingehendes Analogsignal.

Im Übrigen sind sowohl im Benutzerdefinierten Bildmodus wie auch in den voreingestellten Bildmodi alle Funktionen des OSD freigeschaltet. Werden die Einstellungen eines voreingestellten Bildmodus jedoch verändert, so springt der Monitor automatisch zum Benutzerdefinierten Bildmodus.

OSD

Alle auf den Bildern erkennbaren Einstellungswerte entsprechen der Werkseinstellung.

Bild

Im Menüpunkt BILD lassen sich Helligkeit und Kontrast konfigurieren. Einstellungsbalken sind beim SyncMaster P2370 grundsätzlich in 100 Schritte unterteilt. Eine Ausnahme bildet die Schärfeeinstellung, hier entspricht ein Tastenklick gleich vier Schritte.

Unter Magic Bright verbergen sich die Samsung-Bildmodi. Die Einstellungen "Grob" und "Fein" lassen sich nur verwenden, wenn ein analoges Signal am Monitor anliegt. Sie dienen dann zur optischen Verbesserung und Rauschunterdrückung des Bildes.

Praktischerweise kann das integrierte Overdrive unter der Einstellung „Reaktionszeit“ in zwei Stufen verstellt bzw. ausgeschaltet werden. Sollten unerwünschte Koronaeffekte entstehen, lassen sich diese somit beseitigen.

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