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TESTBERICHT: Samsung P2370 Teil 8


Beim SyncMaster P2370 ist übrigens ein für TN-Monitore typisches Phänomen zu beobachten. Blickt man aus einem steilen Winkel auf das Display, so überschlagen sich die hellsten Farb-und Grautöne in ein Negativ. Um dies zu vermeiden, sollten die RGB-Kanäle und der Kontrastwert ein klein wenig reduziert werden.


Blickt man von oben auf das Display, ist auch beim SyncMaster P2370 das Phänomen der Farbübersteuerung zu beobachten.

Blickwinkel

Blickwinkel des Samsung P22370.

Monitore mit verbautem TN-Panel haben einen entscheidenden Nachteil: Das Bild ist nicht blickwinkelstabil. Je nach Position des Betrachters werden die Farben verfälscht angezeigt. Die vom Hersteller angegebenen Blickwinkel von horizontal 170° und vertikal 160° sind, wie üblich, übertrieben, und entsprechen nicht den praxistauglichen Blickwinkeln.

Aus seitlicher Betrachtung erhält das Bild einen braun-rötlichen Schimmer, der vor allem bei sehr dunklen Bildinhalten störend ist. Blickt man steil von oben auf das Bild, überdrehen sehr helle Graustufen und einige Farbstufen, wie bereits erwähnt, sodass der Monitor in der Regel blaustichig erscheint. Blickt man von unten auf das Panel, so kippen die Farben und der TN-typische Negativeffekt tritt auf.

Bereits aus frontaler Sitzposition sind Unterschiede in der Helligkeit zu erkennen, wenn man den Kopf nur einige Zentimeter bewegt. Verglichen mit anderen Monitoren mit TN-Panel liegt der SyncMaster P2370, was die Blickwinkelabhängigkeit angeht, im Durchschnitt.

Helligkeitsverteilung

Um die Helligkeitsverteilung messtechnisch zu ermitteln, wurde der Monitor auf 140 cd/m² bei 6500 Kelvin kalibriert und an 15 gleichmäßig über das Display verteilten Punkten ausgemessen.

Die gemessene Helligkeitsverteilung des SyncMaster P2370 ist akzeptabel. Die größte ermittelte Abweichung nach unten beträgt 22 cd/m² in der linken unteren Ecke. Dies entspricht noch 84 Prozent der kalibrierten Helligkeit. Nach oben weicht der Monitor vor allem am oberen Bildrand ab. Mit 154 cd/m² (110 Prozent) ist die Mitte am oberen Bildrand die hellste Stelle des Displays. Im Durchschnitt beträgt die Helligkeit des Monitors 137,6 cd/m².

Der stärkste Unterschied besteht zwischen der linken unteren Ecke und dem oberen Bildrand.

Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 140 cd/m² in der Mitte.

Die größte gemessene Helligkeit wird in der Werkseinstellung erzielt. Bei einer Helligkeitseinstellung von 100 erreicht der 23-Zöller 239 cd/m². Das reicht in der Regel zwar aus, jedoch dunkeln viele Monitore im Lauf der Zeit etwas nach, weshalb eine höhere Maximalleuchtkraft günstiger wäre. Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von 250 cd/m² an, ein realistischer Wert. Für den täglichen Gebrauch unter normalen Lichtbedingungen empfehlen wir, die Leuchtkraft auf etwa 140 cd/m² zu reduzieren.

Die niedrigste erreichbare Helligkeit (Helligkeitseinstellung auf Stufe null) liegt bei unglaublichen 12 cd/m². Der Monitor ist dann so dunkel, dass man bei Tageslicht kaum noch etwas erkennen kann. Dies liegt deutlich unter den erforderlichen Mindestwerten für eine Kalibrierung der üblichen Farbräume. Der dem Benutzer zur Verfügung stehende Spielraum beläuft sich somit auf 227 cd/m².

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