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TESTBERICHT: ViewSonic VX2268wm Teil 7


Helligkeit

Helligkeit Hersteller Gemessen
300 cd/m² 266 cd/m²
k.A. 152 cd/m²
k.A. 117 cd/m²
k.A. 51 cd/m²

Mit 300 cd/m² gibt Viewsonic die Maximalhelligkeit an. Unser Messwert von 266 cd/m², gemessen in der Voreinstellung ab Werk, erfüllt diese Vorgabe zwar nicht ganz, ist aber für den PC-Betrieb mehr als ausreichend. Bezieht man die Minimalhelligkeit von 51 cd/m ein², ergibt sich ein Helligkeitsspektrum von 215 cd/m².

Verhältnismäßig hell ist der Schwarzpunkt - 0,27 cd/m² -, mit Blick auf die Helligkeit von 266 cd/m² aber in Ordnung. Der resultierende Kontrast von 985:1 liegt dicht an der Herstellerangabe von 1.000:1. Nach der Kalibrierung sinkt das Kontrastverhältnis auf nur noch mäßige 650:1.

Die von Viewsonic gemachte dynamische Kontrastangabe von 20.000:1 gibt das Kontrastverhältnis von zwei aufeinanderfolgenden Bildern wieder. In unserem Test konnten wir diesen Wert nicht verifizieren.

Helligkeitsverteilung

Um die Helligkeitsverteilung zu ermitteln, messen wir an 15 verschiedenen Messpunkten, verteilt über die gesamte Panelfläche. Nach Erhöhen des Helligkeitswerts auf 53 Prozent erreichten wir in der Mitte des Displays mit 140 cd/m² den Optimalwert.

Die Helligkeitsverteilung des Viewsonic VX2268wm, ermittelt an 15 Messpunkten.

Die Messergebnisse belegen unser subjektives Empfinden der Homogenität. Die mit 22 Prozent größte Maximalabweichung befindet sich an den Messpunkten Mitte links sowie in der linken oberen Ecke. Offensichtlich hat die gesamte linke Seite des VX2268wm mit einer reduzierten Helligkeit zu kämpfen. Bei einer durchschnittlichen Abweichung von 12,4 Prozent vom kalibrierten Helligkeitswert werten wir die erbrachte Leistung in der Helligkeitsverteilung als noch befriedigend.

Blickwinkel

Die Herstellerangaben bescheinigen dem VX2268wm maximale Blickwinkel von 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal. Für das bei unserem Probanden verbaute TN-Panel sind diese Werte gut, aber nicht überdurchschnittlich. Überdies muss berücksichtigt werden, dass sich die Angaben lediglich auf den Restkontrast beziehen. Darüber, ob aus verschiedenen Blickwinkeln Farbenverfälschungen und Negativeffekte auftreten, treffen sie keine Aussage.

In der Tat halten sich die blickwinkelabhängigen Verfälschungen im Horizontalbereich in Grenzen – Kopfbewegungen nach links und rechts verfälschen die dargestellten Farben nicht über die Maßen; insgesamt wird das Bild blasser, weil der Kontrast abnimmt, und zeigt einen Gelbstich. Bereits bei zweistelligen Gradzahlen macht sich der sogenannte Gammashift bemerkbar. Er verursacht die leichten Aufhellungen, die mit einer Erhöhung des Gammawerts einhergehen.

Kräftig und bunt von vorn, erwartbare Verfälschungen in den für Spieler und Officeanwender relevanten Blickwinkelgrenzen – die Farbdarstellung des VX2268wm ist mit Ausnahme des unteren Bilds gut.

Erfreulich ist der subjektive Eindruck, dass Farben nirgends komplett umgekehrt werden, ein Negativeffekt bleibt gänzlich aus. Kritischer sind die Veränderungen, sobald der Monitor nicht frontal, sondern von unten beziehungsweise oben betrachtet wird. Im ersten Fall mögen die Verblassung und die kälteren Farben noch akzeptabel sein. Aus einem Blickwinkel von oben zeigt sich jedoch eine stark verfremdete Farbdarstellung.

Monitore mit VA- oder IPS-Panel schneiden in dieser Disziplin naturgemäß wesentlich besser ab. Die Blickwinkelabhängigkeit des VX2268wm kann allerdings in ihrer Gesamtheit als befriedigend bezeichnet werden.

Ausmessung und Kalibration

Wir haben im Folgenden den Viewsonic VX2268wm bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Relevant sind die Ergebnisse hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung. Im Officebetrieb und bei Spielen können sie im Prinzip vernachlässigt werden, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Zuerst haben wir den maximalen Farbraum des TFTs ermittelt und sowohl mit dem Druckfarbraum ISOcoated als auch mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

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