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TESTBERICHT: Acer GD245HQbid Teil 7


Bildqualität

Im Acer GD245HQbid kommt ein TN-Panel neuerer Bauart zum Einsatz. Zudem wird eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung eingesetzt. In Sachen Bildqualität sind dadurch die Erwartungen eher gering. Die Zielgruppe dieses Gerätes kommt aus dem Heim- und Gamer-Bereich. Dass hier kein Profi-Gerät zur Grafikbearbeitung erwartet wird, versteht sich von selbst.

Nach erster Inbetriebnahme zeigt sich zunächst ein recht ordentliches Bild. Man erkennt jedoch direkt Einschränkungen des Blickwinkels, da sich zu den Seiten hin die Farben etwas verfälschen. Auch fällt auf, dass der Monitor nicht übermäßig hell ist. Ein Blick ins OSD zeigt dann aber, dass die Helligkeit nur auf 77 Prozent eingestellt ist. Hier ist also Luft nach oben. Das Bild ist bei dieser Einstellung direkt benutzbar. Die Helligkeit ist im Vergleich zum kalibrierten Zustand noch zu hell, aber nicht so hell, dass man direkt herunter regeln muss. Die Ausleuchtung scheint zudem nicht ganz optimal zu sein. Zu den Rändern hin wird das Bild leicht dunkler, was aber im alltäglichen Betrieb nicht stören sollte.

Testbild des Grauverlaufs.

Die Auswertung spezieller Testbilder zeigt im Falle von Grauverläufen nur sehr schwaches Banding an vereinzelten Stellen. Dithering ist in manchen Situationen zu erkennen, aber nicht störend ausgeprägt. Bei Farbverläufen zeigt sich hier ein ähnliches Bild.

Testbilder für Schwarztöne (links) und Weißtöne (rechts).

Beim Darstellen dunkelster und hellster Farbtöne bewegt sich der GD245HQbid im Mittelfeld. Schwarzstufen kann man ab einem Wert von 5 erstmals vom Hintergrund differenzieren. Bei den Weißstufen ist das Ergebnis etwas besser. Hier kann man bis zu einem Wert von 253 differenzieren.

Den Kontrast stellt man im OSD im Bereich von 0 bis 100 in Zweier-Schritten ein. Ein Anheben des Werts über 58 führt schlagartig zu deutlichem Verlust von Weißwerten. Ein Absenken unter den Standartwert 50 ist ebenfalls nicht zu empfehlen.

Schwarzwert

Der Schwarzwert liegt in der Werkseinstellung bei 77 Prozent Helligkeit bei mäßigen 0,24 cd/m². Im kalibrierten Zustand sinkt der Schwarzwert auf noch brauchbare 0,19 cd/m². Bei maximaler Helligkeit beträgt der Schwarzwert sogar 0,31 cd/m². Das spielt spätestens dann eine Rolle, wenn es um die Verwendung der 3D-Funktion geht. Durch die Shutter-Brille verliert man deutlich an Kontrast. Ein Anheben der Helligkeit ist somit zwingend nötig.

Ein vollständig schwarzer Bildschirm zeigt neben dem nicht optimalen Schwarzwert zwei weitere Probleme. Zum einen erkennt man selbst ohne Bildinhalt eine Auswirkung des eingeschränkten Blickwinkels. An den Seiten erkennt man eine Veränderung der anzuzeigenden Farbe. Eigentlich sollte der Monitor schwarz sein. Durch die Hintergrundbeleuchtung ist hier eher ein sehr dunkles blau zu sehen. Dieses blau driftet an den Seiten zunächst ins grün-gelbe und dann schließlich Richtung rot.

Die Hintergrundbeleuchtung zeigt dann direkt das nächste Problem. Speziell an der unteren Bildschirmkante ist die Einstrahlung der Hintergrundbeleuchtung sehr stark. Auf dem Bild mit langer Belichtungszeit erkennt man die Auswirkung recht gut. Leider sieht man diese bläuliche Einstrahlung in vielen Situationen des laufenden Betriebs, speziell, wenn der Bildinhalt eher dunkel ist.

Helligkeit

Der Hersteller gibt beim GD245HQbid eine maximale Helligkeit von 300 cd/m² an. In der Werkseinstellung beträgt die Helligkeit jedoch nur 209 cd/m². Hier drängt sich wieder der Verdacht der leicht geschönten Werte auf, da die angegebene maximale Helligkeit nicht bei gleicher Einstellung wie der angegebene Stromverbrauch zu messen sind. Zudem konnten wir die maximale Helligkeit bei 100 Prozent Einstellung nur mit 258 cd/m² messen. Das ist eine sehr deutliche Abweichung vom angegebenen Maximalwert. Bezüglich des 3D-Betriebs ergeben sich hier weitere Probleme. Dazu mehr im Kapitel "3D-Video".

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