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TESTBERICHT: BenQ M2700HD Teil 4


Die Fernbedienung stellt eine Alternative zu dem Bedienelement dar. Die Bedienung selbst ist viel komfortabler und es können die gleichen Einstellungen wie über die Tasten vorgenommen werden. Zudem sind noch weitere Einstellungsmöglichkeiten wie Lautstärke-, Bild- und Videosettings direkt zu erreichen. Die Steuerung über die Fernbedienung ist unbedingt vorzuziehen und trägt erheblich zum Komfort bei.

OSD

In das OSD gelangt man per Druck der Menü-Taste im Bedienelement oder auf der Fernbedienung. Das Menü ist aufgeteilt in 5 Unterpunkte. Der erste Unterpunkt "Anzeige" umfasst Einstellungsmöglichkeiten beim analogen Anschluss in Bezug auf die horizontale und vertikale Position des Bildes, den Pixeltakt, die Phase und bietet zudem eine Auto-Einstellung, bei der das analoge Signal automatisch angepasst wird. Bildsettings wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Gamma, Farbe und AMA (Die Overdrive-Funktion nennt BenQ "Advanced-Motion-Accelerator") können im "Bild"-Menü eingestellt werden.

Das selbsterklärende OSD des M2700HD präsentiert sich platzsparend und funktional.

Im Unterpunkt "Bild Erweitert" werden Bildmodi, dynamischer Kontrast, Interpolationsmodi und der Wertebereich bei der Zuspielung über HDMI gesteuert. Der Nächste Menüpunkt "Audio" umfasst alle Einstellungen zum Sound: Hier können Audiomodi, Lautstärke und Equalizer angepasst werden. OSD-Einstellungen werden im "System"-Menü getroffen. Neben der Wahl der Videoquelle, können zudem OSD-Einstellungen verstellt, die Kommunikation über DDC/CI abgeschaltet, Information über das Videosignal eingeholt und der Monitor in die Werkseinstellung zurückversetzt werden.

Bildqualität

BenQ verbaut im M2700HD ein TN-Panel. Diese Technologie hat mit 6 Bit pro Farbkanal einen geringeren Tonumfang als Pendants mit PVA- oder IPS-Panel. Den Eindruck der vollen 16,7 Millionen Farben ermöglicht aber eine HiFRC-Schaltung. Nicht unterstützte Farben werden durch sogenanntes Dithering dargestellt. Hierbei nimmt ein Pixel im Verlauf mehrerer Frames verschiedene Farbtöne an, die vom menschlichen Auge dann zum Zielfarbton verarbeitet werden.

Ist diese Steuerung korrekt implementiert, kommt die Simulation einem echten 8-Bit-Panel sehr nahe. Im anderen Fall können aber auch unschöne Jeansmuster oder ein Flimmern bei bestimmten Farben auftreten.

Graustufen

Testbilder zum Graustufenverlauf und zur Graustufendifferenzierung.

Beim BenQ M2700HD ist der Graustufenverlauf teilweise mit leichtem Banding versetzt. Schlimmer ist jedoch, dass viele dunklere Grautöne bei genauem Betrachten leicht flimmern oder Jeansmuster aufweisen. Vor der Kalibrierung ist die Graustufendifferenzierung sehr gut. Lediglich die dunkelste und die zwei hellsten Graustufen waren von hundertprozentigem Schwarz bzw. Weiß nicht mehr zu unterscheiden.

Beim M2700HD zeigen sich am oberen und unteren Rand starke Lichthöfe.

Die subjektive Bildqualität in der Werkseinstellung ist befriedigend: Farben wirken selbst für ein TN-Panel etwas ausgewaschen und bleich. Obwohl es aufgrund dessen an „Tiefe“ fehlt, so erscheinen die Farben an sich doch natürlich. Desweiteren zeigen sich schon beim Starten des Betriebssystems am oberen und unteren Rand ausgeprägte Lichthöfe, welche nicht nur beim Betrachten von Filmen auffallen, welche aufgrund des Seitenverhältnis oben und unten schwarze Ränder erzeugen, sondern auch im alltäglichen Betrieb. Subjektiv macht die Ausleuchtung einen mittelmäßigen Eindruck: Bei einem schwarzen Bildschirm ist leichtes Clouding zu erkennen.

Helligkeit und Kontrast

BenQ beziffert die Helligkeit des M2700HD mit 400 cd/m², den statischen Kontrast mit 1.000:1 und den dynamischen Kontrast mit 50.000:1. Letzterer beschreibt aber das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren. In unseren Messungen erreichten wir eine maximale Helligkeit von knapp 350 cd/m² und einen Kontrast von 880:1. Damit sind die Herstellerangaben zwar nicht erfüllt, beide Werte stellen für ein TN-Panel aber ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis dar.

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