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TESTBERICHT: BenQ V2420H Teil 6


Farbe

Wie schon erwähnt, finden sich hier die Einstellungen für die einzelnen Farbkanäle. Dabei kann man entweder voreingestellte Farbtemperaturen - Normal, Bläulich und Rötlich - wählen, oder man stellt die einzelnen Kanäle manuell ein, wenn man den Modus auf Benutzer stellt. Auch eine Funktion für das Zurücksetzen der Farben auf Werkseinstellung findet man hier.

OSD-Menü FARBE.

Screenmanager

Stellt man im OSD des Monitors die Funktion DDC/CI im Menü Systems ein, lässt sich der Monitor laut Handbuch über Software auf dem PC einstellen, eine passende Srceenmanager-Software liegt dem Monitor jedoch nicht bei.

Bildqualität

In Sachen Technik, findet man beim BenQ V2420H sowohl neues als auch bewährtes vor. Nichts Außergewöhnliches ist das TN-Panel mit der FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Neu ist jedoch dessen Hintergrundbeleuchtung. Hier kommt aktuelle Technik in Form von LEDs zum Einsatz. Dies verspricht neben einer geringeren Baugröße und deutlich gesenktem Stromverbraucht auch eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung des Bildes.

Schaltet man den V2420H ein, sieht man zunächst ein Testbild des Herstellers. Kurz darauf wird das Bild wieder schwarz. Dann erscheint das eigentliche Bildsignal auf dem Display. Der erste Eindruck ist gut. Ein sehr gleichmäßiges und helles Bild mit ordentlichen Farben. Da kein Wide-Color-Gamut zum Einsatz kommt, sind die Farben nicht übermäßig stark vertreten. Das Bild ist aber offensichtlich zu hell eingestellt. Der Regler steht ab Werk auf 100 Prozent.

Testbild für die Übermittlung des Grauverlaufs.

Leider zeigt sich in der Werkseinstellung kein völlig neutrales Bild. Schon mit bloßem Auge sind deutliche Farbstiche in der Grauachse sichtbar. Dies kann zwar mithilfe der Kalibrierung größtenteils korrigiert werden, jedoch wird schon in der Werkseinstellung sichtbares Banding hierdurch weiter verstärkt. Das Ergebnis ist hier gerade noch als ausreichend zu bewerten. In diesem Preissegment erwartet man ein deutlich besseres Ergebnis.

Testbilder für Schwarztöne (links) und Weißtöne (rechts).

Schwarzstufen können ab einem Wert von 3 klar differenziert wahrgenommen werden. Weißstufen sind bis zum Wert 252 gut erkennbar.

Über das OSD kann der Kontrast in Einer-Schritten von 1 bis 100 gewählt werden. Werksseitig ist hier ein Wert von 50 eingestellt. Eine Erhöhung dieses Werts führt nicht ganz so stark zum Verlust von Weißstufen wie eine Absenkung des Wertes zu einem Verlust von Schwarzstufen führt. Man verliert hier bis zu 3 Schwarzstufen, wenn man den Kontrast bis auf 0 zurück dreht.

Die Funktion des dynamischen Kontrastes regelt den Kontrast individuell und automatisch, je nachdem, wie hoch der Anteil an hellen oder dunklen Bildinhalten ist. Je mehr schwarze flächen das Bild beinhaltet, um so mehr regelt der dynamische Kontrast nach unten, um das Schwarz zu verstärken. Sinn kann diese Einstellung zum Beispiel bei Filmen machen. Bei der Arbeit mit Windows, fällt dieser Effekt bei allen Stufen der dynamischen Regelung offensichtlich auf und kann stören. Jedoch ist hier die Implementierung eines dynamischen Kontrastes wesentlich besser und durchdachter als zum Beispiel bei Monitoren, die bei fast ganzflächigem Schwarz die Hintergrundbeleuchtung abschalten.

Es gibt im OSD zudem eine Einstellung für das Gamma. Der Standartwert ist hier 2.2. Man kann hier nach oben bis zu einem Wert von 2.6 regeln. Nach unten ist der Wert auf 1.8 absenkbar. Die Stufen wählt man immer in 0.2er Schritten. Leider sind die Schritte recht groß und das gemessene Ergebnis weicht immer vom eingestellten Wert ab.

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