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TESTBERICHT: Dell U2410 Teil 5


In den Farbeinstellungen kann als Eingangsformat zwischen RGB und YPbPr gewählt werden, das Gamma zwischen PC (2,2) und Mac (1,8), sowie in der Wahl zwischen Grafik- und Video-Modus.

Je nach Menü verändern sich auch die Bedienfelder.

Unter den Anzeigeeinstellungen kann das Interpolationsverhalten mit Max., Aspekt und 1:1 geändert werden. Außerdem finden wir eine Verstellung der horizontalen und vertikalen Position des Monitorinhalts, sowie eine Schärfeeinstellung und die Möglichkeit das Bild in 5er-Schritten zu zoomen.

Rauschunterdrückung, Pixeluhr, Phase und Dynamischer Kontrast sind nur in bestimmten Modi verfügbar. Im Infomenü werden Quelle, Auflösung, Hertz und die Bild-in-Bild Einstellungen zusammengefasst.

In den PIP-Einstellungen ist die Quelle frei aus den Anschlüssen wählbar, ebenso die dargestellte Größe und die Position. Im PBP-Modus werden die ausgewählten Quellen als Splitscreen dargestellt und das Bild leicht höher dargestellt, um den Monitor besser zu füllen und die Darstellung zu vergrößern.

Links die Bild-in-Bild-Funktion und rechts der Split-Screen, hier ist gut zu sehen, dass das Bild etwas in die Höhe verzerrt wird.

In den weiteren Einstellungen können OSD-Funktionen wie Sprache, Transparenz, Darstellungszeit, Sperrung, Drehung und Tastenton verstellt werden. Außerdem kann DDC/CI (Display Data Channel/Common Interface) aktiviert werden, welches einen Datenaustausch über das Bildschirmkabel erlaubt.

Bildqualität

Das H-IPS-Panel (Horizontal-In-Plane-Switching) muss auch beim U2410 leider auf den A-TW Polarisator verzichten. Abgesehen davon verspricht es, gepaart mit der umfangreichen Elektronik (12-Bit LUT und hohe interne Rechengenauigkeit), eine sehr gute Bildqualität. Sofern sich der Bildschirm ab Werk neutral verhält, sollten Tonwertverluste im Rahmen der Softwarekalibrierung meist nur gering ausfallen.

Wie bereits beim DELL U2711 kommt ein 8-Bit Panel zum Einsatz. Eine FRC-Dithering-Stufe im Panel "rettet" die durch die hohe interne Rechengenaugkeit erhaltenen Tonwerte bis zur eigentlichen Anzeige.

In der Werkseinstellung ist kein nennenswertes Banding in Farb- und Grauverläufen auszumachen. Die FRC-Schaltung verhält sich unauffällig und ist nur durch ein leichtes Grieseln in dunklen Tonwerten auszumachen.

Die wichtigen, farbraumbegrenzenden sRGB- und AdobeRGB-Modi zeigen kaum verstärktes Banding. Der Benutzer bleibt auch von spatialen Dithering-Artefakten verschont. Diese traten vor dem Firmwareupdate der A00-Revision noch auf.

Die maximale Helligkeit beträgt bei 100 Prozent in der Werkseinstellung knapp 410 cd/m2, was nahezu der Herstellerangabe von 400 cd/m2 entspricht. Die Helligkeit lässt sich in 1 Prozent-Schritten bis auf gut 126 cd/m2 reduzieren.

Der Kontrastregler sollte nicht angetastet werden. Ab Werk ist hier schon der ideale Weißpegel eingestellt.

Der Monitor ist sehr homogen ausgeleuchtet, ganz leichte Lichthöfe sind an den Rändern zu erkennen.

Das maximale Kontrastverhältnis liegt laut Dell für den U2410 bei 1.000:1. Diesen Wert können wir mit maximal knapp 800:1 nicht ganz bestätigen. Ein schlechtes Ergebnis ist das allerdings nicht. Wichtiger bleibt die Frage, ob das Kontrastverhältnis über den gesamten Helligkeitsbereich stabil bleibt. In diesem Fall wird die Leuchtdichte ausschließlich über die Hintergrundbeleuchtung reduziert, was auf den Dell U2410 zutrifft.

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