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TESTBERICHT: Eizo S2433WH-BK Teil 5


OSD

Das OSD ist identisch zu dem des hier vorab getesteten CG 222W. Zusätzlich zu der bereits in dem genannten Test erfolgten ausführlichen Beschreibung, ist das OSD und seine Funktionalität auch im Handbuch detailliert erläutert. Damit nicht nur bereits bekanntes wiederholt wird, beschränken wir uns somit auf eine kurze Zusammenfassung.

Sämtliche Menüs sind schlicht und überwiegend in den drei Farben schwarz, weiß und blau gehalten. Die Icons selbst sind gut zu erkennen und recht aussagekräftig, damit keine Verwirrungen auftreten, wird die ausgewählte Funktion auch immer durch einen kurzen Text erläutert. Die Navigation im OSD selbst ist sehr intuitiv und somit ohne Probleme für jeden durchführbar.

Selbst an Leute mit Sehschwäche wurde gedacht, da man das OSDs deutlich vergrößern kann.

In den angefügten Beispielbildern ist einmal das Hauptmenü des OSDs zu sehen, wie es erscheint, wenn der Monitor über ein digitales Videosignal versorgt wird, und das Menü zur Skalierung des Bildschirminhaltes bei Zuspielung von Bildmaterial, welches von der nativen Auflösung des Displays abweicht.

Das Hauptmenü vom OSD ist links dargestellt. Rechts: Skalierungsoptionen für Vollbild, die seitengerechte Vergrößerung und die Pixelgenaue 1:1 Darstellung.

Der ECO-Modus ist in der Werkseinstellung etwas drastisch ausgefallen, so dass bei einsetzender Dunkelheit der Monitor seine Helligkeit so stark reduziert, dass der Bildinhalt schließlich zu dunkel wird. Eine Justierung der durch den Eco-Modus automatisch erreichten Helligkeitswerte ist problemlos möglich, indem man bei aktiviertem Auto EcoView über die Schnellzugriffstasten die Helligkeit seinen eigenen Vorlieben anpasst.

Während die werkseitige Vorgabe zwischen kräftigen 176 cd/m² bei einem sonnendurchfluteten Zimmer und düsteren 72 cd/m² (Anzeige: 0 %) bei Dunkelheit regelt, lässt sich dies durch Werte von 24 %, also 140 cd/m², und 17 %, was 120 cd/m² bei unserem Testgerät entsprach, mit Leichtigkeit auf sinnvollere Werte anpassen.

Sofern Sie also mit wechselnden Lichtverhältnissen zu kämpfen haben, können Sie durch dieses Feature und eine leichte Anpassung der Grundwerte eine Überanstrengung der Augen verhindern und den Betrachtungskomfort erhöhen.

Software

Wie bereits beim Foris glänzt Eizo mit funktionaler Software, die tatsächlich einen Mehrwert bringt und nicht nur Funktionen, die bereits das OSD oder jeder Grafikkartentreiber enthalten sind, nochmals nachbildet. Die Software "Screenmanager Pro" erlaubt hierbei die OSD-Funktionen bequem per Maus durchzuführen, während "Screenslicer" eine Unterteilung der Desktopfläche in unabhängige Teilbereiche erlaubt. Zur Auffrischung steht Ihnen die ausführliche Betrachtung der Software im Testbericht des EIZO Foris FX2431 zur Verfügung.

Das Fazit für die Software ist selbstverständlich gleichbleibend positiv. Dieses Softwarepaket ist auch weiterhin eine sinnvolle Erweiterung und ein lohnenswerter Zusatz zum Monitor. Man muss die Software nicht zwangsweise installieren, aber sie bietet durchaus nützliche Funktionen, die man gern einsetzt.

Geräuschverhalten

Das Gerät ist nicht vollkommen lautlos, sondern gibt ein leises Surren von sich, welches jedoch von jedem PC übertönt werden sollte. Auch im Standby-Modus ist ein leises Surren hörbar, wobei, sowohl im Betrieb als auch im Standby, kaum hochfrequente Anteile enthalten sind und sich das Geräusch somit verkraften lässt.

Bildqualität

Das S-PVA-Panel des S2433WH gleicht in seinen Technischen Daten dem Panel des Foris und weist laut Hersteller eine Reaktionszeit von 6 ms für Grau-zu-Grau-Wechsel auf, die in Zusammenspiel mit der eingebauten Overdrivefunktion für schnelle Bildwechsel sorgen sollen.

Bei den Werkseinstellungen zeigt sich EIZO von seiner besten Seite. Der Weißpunkt liegt sehr nahe bei 6500K und auch die Helligkeit bewegt sich im Rahmen des aktivierten Auto EcoView, bei einer gemäßigten Umgebungshelligkeit, in einem vertretbaren Bereich von 72 cd/m² bis 176 cd/m², wobei einer etwas stärkere Einschränkung, vielleicht im Bereich von 100 cd/m² bis 150 cd/m² für die meisten Benutzer angenehmer wäre, was jedoch, wie zuvor beschrieben, mit wenigen Handgriffen schnell erledigt ist.

Den ECO-Modus sollten Sie deaktivieren, wenn Sie einen bestimmten Helligkeitswert halten möchten, da der Monitor sonst die Einstellung entsprechend der Umgebungshelligkeit dynamisch anpasst.

Der Kontrast ist ab Werk optimal eingestellt, bei deaktiviertem EcoView sollte die Helligkeit allerdings von der Voreinstellung auf ein augenschonendes Maß reduziert werden. 140 cd/m² wurden nach unseren Kalibrationen bei einem Wert von 27 für die Helligkeit erreicht.

Die Grundfarben sind jeweils in einem Bereich von 0 bis 100 einstellbar, wobei nicht 100 die Vorgabe ab Werk darstellt, sondern etwas krumme Zahlen vorgegeben sind. So war unser Testgerät auch nach einem Reset auf den Werten Rot: 99, Grün: 98, Blau 98 eingestellt. Abweichungen von dieser Voreinstellung führen zu keinem Banding in Graukeilen, was den 10 Bit LUTs im Display zu verdanken ist.

Der doppelte Graukeil mit jeweils 256 unterschiedlichen Abstufungen kann zur Begutachtung von Banding herangezogen werden.

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