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TESTBERICHT: Eizo S2433WH-BK Teil 7


Die Farbtemperatur wurde ebenfalls an 15 Messpunkten untersucht.

Helligkeit

Helligkeit Hersteller Gemessen
360 cd/m² 329 cd/m²
k.A. 200 cd/m²
k.A. 140 cd/m²
k.A. 69 cd/m²

Maximal erreichte unser Testgerät eine Helligkeit von 329 cd/m², was ein wenig unter der Herstellerangabe von 360 cd/m² zurückbleibt, jedoch mehr als ausreichend ist um auch in Zukunft noch genügend Spielraum für Korrekturen zu haben. Minimal wurden dunkle 69 cd/m² erreicht, was auch bei komplett abgedunkelten Räumen unterhalb jeder freiwillig gewählten Helligkeit liegen sollte.

Zusammen mit einer Kalibration unter Verwendung der Einstellungen Rot = 98, Grün = 88, Blau = 98 erreichte das Testgerät bei einer Helligkeitseinstellung von 27 die von PRAD empfohlene Leuchtdichte von 140 cd/m², die recht präzise eingestellt und dann auch stabil gehalten werden kann.

Banding

Die Darstellungen von Graukeilen und Farbverläufen sind in der Werkseinstellung gleichmäßig unterteilt und weisen kein sichtbares Banding auf.

Auch bei abweichenden Einstellungen bieten die 10 Bit großen LUTs genügend Spielraum, damit jeder Farbverlauf sauber trennbare Stufen zeigt.

Diesen Bereich des Tests kann das Gerät auch bei allen Helligkeitswerten von 0 bis 100 ohne Einschränkungen sehr gut meistern, was auf gute Ergebnisse bei der Kalibration und auf ein problemloses Bestehen des UGRA-Tests hoffen lässt.

Ausmessung und Kalibration

In diesem Abschnitt wird die Qualität der Farbdarstellung und die tatsächliche Abdeckung unterschiedlicher Farbräume untersucht. Die Ergebnisse sind überwiegend für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant, da im Office-Betrieb und bei Spielen der subjektive Eindruck entscheidender ist.

Von den Genen her bietet der S2433WH alles, was sich ein ambitionierter Hobbygrafiker wünschen kann. 10 bit LUTs, die für saubere Farbverläufe sorgen, ein Blickwinkelstabiles S-PVA-Panel, welches dazu auch noch sehr homogen ist und obendrein gute Werkseinstellungen, die mit maßvollen Anpassungen bereits ein sehr gutes Bild liefern. Ein Schwarzwert von 0,13 cd/m² sorgt zudem für einen hohen Kontrast.

Nun wird dieser Teil dem Gerät etwas genauer auf den Zahn fühlen, ob die Besinnung auf das Wichtigste eventuell die Farbreproduktion eingegrenzt hat, oder ob dieses Gerät vielleicht zum Budget-Geheimtipp für Grafiker wird und gegen die teuren Geräte der CG-Reihe antritt.

Farbraumvergleiche

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt.

Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung. Durch die starke Verbreitung digitaler Kameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum eingestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab.

3D-Farbraumvergleich

Als nächstes werden die relevanten 3D-Farbraumvergleiche für den Monitor dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit sollte man auf den sRGB-Farbraum legen, da dieser maßgebend für das Internet, Drucker und die hobbymäßige Film- und Bildbearbeitung ist. Da es sich in diesem Fall aber um einen Monitor mit erweitertem Farbraum handelt, wird eine besondere Aufmerksamkeit der Abdeckung des größeren Farbraums AdobeRGB geschenkt.

Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße Netz den Monitor-Farbraum. Die tatsächliche Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standard-Farbraum größer, als das, was der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standard-Farbraum.

ISOcoated: 99 % Abdeckung

Der große Farbraum des Monitors umschließt den ISOcoated Farbraum fast vollständig.

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