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TESTBERICHT: LG Flatron W2363D Teil 2


Nach dem Auspacken muss zunächst der Standfuß mit dem angeschraubten Standrohr verbunden werden, erst dann kann man den Monitor aufstellen. Der ovale Standfuß in schwarzem Hochglanz ist im Inneren höchst einfach konstruiert: hier findet man Plastik pur, lediglich am Ende des Standrohrs wurde ein kleines Metallblech als Verstärkung eingebaut. Gesichert wird der Fuß mit einer Schraube, diesmal ließ er sich problemlos auf den Standrohrflansch klemmen. Fotos hierzu finden sich in unserem Test zum LG W2363V.

Im Karton befindet sich noch eine Kurzanleitung, das gedruckte Handbuch wird durch eine PDF-Datei von der beigepackten CD ersetzt. Auf 25 Seiten werden Anschlüsse und Bedienung ausführlich beschrieben. Zusätzlich enthält die CD noch ein Farbprofil (ICM) und den Bildschirmtreiber für Windows. Der Monitor ist noch brandneu, die Unterlagen gibt es nur in Englisch und Koreanisch.

Optik und Mechanik

Das Gehäuse des W2363D ist vollständig in glänzendem Schwarz gehalten. Der Panelrahmen wird von einer schmalen tiefschwarzen Schmuckleiste eingefasst, die anders als beim weißen W2363V jedoch keine Kontrastwirkung entfaltet. Unterhalb des Panels befindet sich ein Querbalken in schwarzem Hochglanzlack. Obwohl man dies zunächst vermuten würde, sind darin aber keine Lautsprecher untergebracht. Insgesamt wirkt der Monitor edel und durch seine Formgebung auch elegant. Alle Oberflächen haben das übliche Hochglanzproblem mit Fingerabdrücken und Staub, die auf den schwarzen Oberflächen auch schneller auffallen als auf weißen.

Trotz Hochglanzoptik hat sich LG glücklicherweise nicht für ein glänzendes Panel entschieden, sondern eine matte Anti-Glare-Beschichtung spendiert, die Spiegelungen auf dem Bildschirm wirksam verhindert.

Edel glänzendes Schwarz: der W2363D von vorne und hinten.

Auf dem vorderen Displayrahmen sind das Herstellerlogo, die Typbezeichnung und die Beschriftung der Bedientasten dezent aufgedruckt. Die Bedienknöpfe sind berührungsempfindlich und bis auf den Aufdruck völlig unsichtbar. Am rechten oberen Rand des Panelrahmens hat LG einen bunten Feature-Aufkleber angebracht, der sich jedoch mit etwas Vorsicht gut ablösen lässt. Das Displaygehäuse wirkt von vorn betrachtet kompakt, der Rahmen sieht schmaler aus als er mit seinen 21 mm tatsächlich ist. Die Rückansicht dagegen wirkt durch die bauchige Kastenform nicht gerade grazil.

Durchgehend schwarz sind auch Standfuß und Standrohr gestaltet, im Verhältnis zum Panel sind sie recht klein und dadurch optisch unauffällig. Der komplett aus Kunststoff bestehende Fuß bietet genügend Standfläche, gibt dem Monitor aber keine befriedigende Stabilität. Leise knarzend schwankt der Monitor bei jeder Korrektur des Neigungswinkels. Intuitiv lässt man hier beim Verstellen eine sichernde Hand auf dem Standfuß.

Das Display steht mit einem integrierten Kippgelenk oben auf dem kurzen Standrohr. Die horizontale Neigung ist zwischen 5 Grad nach vorn und 14 Grad nach hinten einstellbar. Die Schwerpunktlage ließe durchaus noch ein paar Grad mehr zu, ohne dass der Monitor kippen würde.

Die maximalen Neigungswinkel nach vorne und hinten sind klassenüblich.

Ansonsten findet sich von Ergonomie keine Spur: drehbar oder höhenverstellbar ist hier nichts. Die Unterkante des Displays befindet sich unverrückbar nur 55 mm über der Tischplatte. Die elegant glänzende Optik täuscht hier über eine extrem billige Ausführung hinweg. Auch wenn der W2363D nicht ganz so arg schwankt und knarzt wie der W2363V, hinterlassen Aufhängung und Material qualitativ gesehen einen enttäuschenden Eindruck. Immerhin könnte man den Monitor mithilfe der rückseitigen VESA100-Montagemöglichkeit auch an einer anspruchsvolleren Halterung befestigen. Wollte man in diesem Fall den serienmäßigen Standrohrstummel aus optischen Gründen entfernen, müsste man dazu allerdings die komplette Rückwand öffnen.

Die Belüftungsschlitze reichen nahezu über die gesamte Breite der hinteren Gehäusehälfte. Das Innere des Monitors ist durch die schwarzen Gitterstäbe hindurch dezent sichtbar. Die Hintergrundbeleuchtung des Panels scheint im Dunkeln nicht durch. Gewittertierchen finden zwar Einlass, werden aber nicht durch einen Lichtschein angelockt.

Die Belüftungsschlitze sind großzügig dimensioniert.

Der W2363D gab im Test in allen Einstellungen keinerlei Geräusch von sich, weder Brummen noch Pfeifen waren zu hören. Dies war beim W2363V anders, der meist ein leises Summen produzierte. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer großen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

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