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NEUE TEST PREVIEWS
27 Zoll Grafik-Monitor:
LG 27EA83-D
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q
29 Zoll 21:9 Monitor:
Philips 298P4QJEB
29 Zoll 21:9 Monitor:
LG 29EB93-P TESTBERICHT: LG Flatron W2363V Teil 12
Die Untersuchung der vergrößerten Bildschirmfotos zeigt wie erwartet deutliche Verschlechterungen bei den hochskalierten Auflösungen. Subjektiv betrachtet fällt dies leider auch auf, je nach gewählter Auflösung und Schärfeeinstellung wird das Bild entweder verwaschener oder kieseliger. Die Breitformate werden oft mit unnötigen schwarzen Rändern dargestellt. Nur bei 1.680 x 1.050 Pixeln ist der Verlust an Detailzeichnung trotz Vollbildinterpolation gering. Die Interpolationsleistung bei Spielen ist in der Vollbild- und der (teilweise möglichen) seitengerechten Darstellung somit nur befriedigend. Sehr gut ist dagegen, dass kleinere Formate durchgängig in der pixelgenauen 1:1 Darstellung wiedergegeben werden können.
Im LG W2363V ist ein reaktionsschnelles TN-Panel verbaut. Das Datenblatt nennt eine sehr kurze Reaktionszeit von nur 2 ms "Grau-zu-Grau". Im OSD findet sich schließlich noch die Einstellung RTC (Response Time Control), über deren genaue Funktion sich das Handbuch ausschweigt. Bei anderen Produkten gibt LG gelegentlich den Hinweis, dass mit RTC das Nachleuchten reduziert werden könnte ("afterimage reduction"). Screenshot aus dem Ego-Shooter Call of Duty. Eine Bewegungsunschärfe tritt bei TFT-Monitoren physikalisch bedingt grundsätzlich auf. Durch eine geringe Reaktionszeit der Flüssigkeitskristalle kann sie aber auf einem geringen Maß gehalten werden. Der W2363V zeigte diese Unschärfe jedoch nicht anders als andere aktuelle TN-Panels auch, die mit ähnlichen Reaktionszeiten beworben werden. Eine sichtbare Auswirkung der Einstellung "RTC = ein" konnte nicht beobachtet werden. Neben der Reaktionszeit, die für den schnellen Bildaufbau notwendig ist, ist auch der Input-Lag eines Monitors von Bedeutung. Dies gilt besonders für Spiele mit schnellen Bewegungen, wie sie bei Rennsimulationen oder Ego-Shootern vorkommen. Vergeht zwischen der Eingabe und der Bildausgabe zu viel Zeit, wird die Steuerung zu indirekt und der Spielspaß wird beeinträchtigt. Im Clone-Modus haben wir den LG W2363V mit dem neuen Testprogramm SMTT gegen einen Elsa Ecomo 19H98 Röhrenmonitor antreten lassen. Mit über 100 Fotos wurde der Input-Lag ermittelt. Links ist die Ausgabe des TFT, rechts die des CRT-Monitors zu sehen. Latenz mit und ohne Thru-Mode. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die von LG als "Thru-Mode" bezeichnete Möglichkeit, den Bildzwischenspeicher im OSD zu deaktivieren. Die durchschnittliche gemessene Latenz im Normal-Modus betrug rund 35 Millisekunden, das entspricht 2 Frames zu je 16,7 ms. Die Messwerte verteilten sich im Verhältnis 1:4:2 auf die Zeiten 17, 34 und 51 Millisekunden. Mit aktiviertem Thru-Mode verkürzte sich die mittlere Latenzzeit auf 20 Millisekunden, das entspricht etwas mehr als 1 Frame. Die Messwerte verteilten sich jetzt im Verhältnis 1:6:3 auf die Zeiten 0, 17 und 34 Millisekunden. Die OSD-Einstellung "RTC = ein" hatte auch auf die Latenzzeit keinen messbaren Einfluss. Für Hobbyspieler kann der W2363V bei aktiviertem Thru-Mode noch mit gut bewertet werden, im normalen Modus wegen der erhöhten Latenzzeit von zwei Bildern nur mit befriedigend. Viele TN-Monitore weisen auch ohne den werbewirksamen Thru-Mode kürzere Latenzzeiten auf. Input-Lag-Messungen, basierend auf der hier benutzten Fotomethode, sind prinzipiell ungenau und können keine wirklich exakten Ergebnisse liefern. Zudem reagiert jeder Mensch anders auf die Verzögerungen, die nicht nur durch die Latenzzeit des Bildschirms, sondern auch durch die Latenzen der Maus und anderer Systemkomponenten entstehen. Der W2363V kann gleichzeitig mit drei digitalen Zuspielern verbunden werden. Die Bild-in-Bild-Funktion unterstreicht seine Multimediatauglichkeit. Weitere Features wie ein integrierter DVB-Tuner oder auch nur einfache Lautsprecher fehlen allerdings. Neuere Konsolen wie die Playstation 3 oder XboX 360 können direkt an den HDMI-Eingang angeschlossen werden. Kopiergeschützte Inhalte kann der W2363V durch HDCP-Unterstützung an den digitalen Eingängen problemlos wiedergeben. Am PC sollte der Monitor stets in seiner nativen Auflösung betrieben werden. Aktuelle Videoplayer wie VLC, PowerDVD oder Windows Media Player wählen dann automatisch das richtige Bildformat und verhindern dadurch eine beschnittene oder verzerrte Videowiedergabe. Abweichende Bildformate werden mit schwarzen Streifen oben und unten bzw. links und rechts aufgefüllt. Szene aus "Inglorious Basterds".
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