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TESTBERICHT: LG Flatron W2363V Teil 6


Auflösung

Die Auflösung des W2363V erreicht mit 1.920 x 1.080 Punkten den aktuellen Standardwert für 16:9-Panels mit 24 Zoll Größe im Bereich der PC-Monitore. Diese native Auflösung reicht für die Filmbetrachtung mit Full HD. Auch die beiden HDMI-Eingänge unterstreichen die Eignung als Display für HD-Zuspieler wie Blu-ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen.

Die weitere Beurteilung bei Werkseinstellung wurde nach einem Reset im SETUP-Menü mit folgenden Werten vorgenommen: Helligkeit 100 % (H100), Kontrast 70 % (K70), Farbpreset 6500K.

Graustufen

Im Grauverlauf zeigt der W2363V kein Banding. Nur in den hellsten Graustufen leistet sich der Monitor einen Patzer, der auch bei einem preiswerten TN-Panel nicht akzeptabel ist.

Bandingfehler in hellen Bereichen.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der W2363V insgesamt gar nicht so schlecht ab: die fünf dunkelsten Werte werden verschluckt, von den hellsten Werten die letzten sechs.

Die Differenzierung von hellen und dunklen Graustufen gelingt befriedigend.

Interessant war nun herauszufinden, ob das gezeigte Bandingproblem beseitigt werden kann. Daher veränderten wir die Bildeinstellungen im OSD und fanden heraus, dass wie so oft der Kontrastwert mit 70 Prozent zu hoch eingestellt war. Unterhalb von 60 Prozent (K60) verschwand der Bandingfehler für das bloße Auge. Während sich die hellen Graustufen auf nur noch 4 fehlende deutlich verbesserten, zeigten die dunklen Werte keine nachteilige Veränderung. Bis K50 kamen noch zwei weitere Weißfelder hinzu, darunter verbesserte sich nichts mehr. So wählten wir schließlich die Einstellung K50. Leider bewirkt die Kontraständerung, dass die maximale Leuchtdichte von 291 auf 245 cd/m² zurück geht. Gleichzeitig ändert sich die gemessene Farbtemperatur von 6500K auf 7100K.

Bessere Differenzierung mit Kontrasteinstellung 50 Prozent.

Die Wahrnehmbarkeit dieses optimierten Ergebnisses ist allerdings sehr stark vom vertikalen Blickwinkel abhängig: schon wenige Grade ober- oder unterhalb der Horizontalen entscheiden über die Erkennbarkeit von mindestens vier der extremen Werte. Der Bildeindruck bei großem Tonumfang wird also von der relativen Kopfposition und kleinen Bewegungen sehr stark beeinflusst. Ein Invertieren der nicht mehr differenzierten Graufelder konnte aber nicht beobachtet werden.

Film- und Spielszenen wird dieses Gesamtverhalten nicht übermäßig beeinträchtigen, solange man einigermaßen zentral vor dem Monitor sitzen kann. Für die digitale Fotobearbeitung auch im Amateurbereich ist es dagegen ein sehr großes Handicap.

Die Ausleuchtung des Displays bei einem vollkommen schwarzen Testbild kann beim W2363V nicht überzeugen: vor allem am oberen und unteren Bildrand zeigen sich deutliche Lichthöfe. Wenn man von oben oder von der Seite auf das Display schaut, kommt noch ein wolkiger Schimmer hinzu, der sich über die gesamte Panelfläche erstreckt. Die Ausleuchtung bei dunkler Panelfläche hinterlässt einen ungleichmäßigen Eindruck.

Die Ausleuchtung des W2363V ist ungleichmäßig.

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