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NEUE TEST PREVIEWS
23 Zoll Gamer-Monitor:
AOC i2360Phu
29 Zoll 21:9 Monitor:
AOC q2963Pm
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q TESTBERICHT: LG Flatron W2363V Teil 8
Hier macht der LG W2363V nun wirklich keine Ausnahme. Den besten Bildeindruck erhält man noch, wenn man genau mittig vor dem Bildschirm sitzt und vertikal in einem Winkel von etwa 5 Grad von oben auf die Bildfläche sieht. Es fällt aber schwer, dies als "optimale Position" zu beschreiben: eigentlich gibt es keine Stelle, an der das Bild einigermaßen ausgewogen erscheint. Das Foto zeigt den Bildschirm bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Das Resultat überzeugt nicht: die Farben verblassen stark, Weiß wird silbrig und Orange verfärbt sich zu Gelb. Bei vertikalen Blickwinkeln von oben hellt sich das Bild noch etwas schneller auf, bleibt aber farbstabiler. Von unten betrachtet wird das Display wie bei allen TN-Panels sehr schnell dunkel, Gelb wird zu Orange, Grün wird zu Violett und Blau dunkelt stark ab. Eine Negativdarstellung ist nicht zu beobachten. Insgesamt bewegt sich die Blickwinkelstabilität auf unbefriedigendem Niveau. Für die Fotobearbeitung hat sich der W2363V damit disqualifiziert. Auch für den Filmspaß in kleiner Runde ist er nicht gut geeignet, denn seitlich sitzende Zuschauer müssen auffällige Qualitätseinbußen hinnehmen.
Wir haben im Folgenden den LG W2363V bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant, aber auch für Filme und den TV-Betrieb. Für den Officebetrieb und für Spiele sind sie weniger wichtig, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt. Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des Monitors ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum ISOcoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen. Den Vergleich mit AdobeRGB und ECI-RGB 2.0 haben wir nicht vorgenommen, weil der W2363V nicht über einen erweiterten Farbraum verfügt. sRGB ist der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch digitale Kameras arbeiten damit, und Bilderdienste haben ihre Entwicklungsmaschinen darauf eingestellt. Nicht zuletzt geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt. Deshalb ist der sRGB-Farbraum für den Normalanwender von großer Bedeutung. Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offsetdrucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab. Wie gut der LG W2363V diese beiden wichtigsten Farbräume abdeckt, zeigt die nachstehende dreidimensionale Analyse. Erläuterung der 3D Ansichten: Das schwarze Gitter stellt den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße den Monitorfarbraum; der bunte Würfel kennzeichnet ihre Schnittmenge. Der Monitorfarbraum kann den tatsächlichen Farbraum dann nicht mehr darstellen, wenn das schwarze Gitter aus dem Würfel herausragt. Wenn der Monitorfarbraum größer ist als der jeweilige Standardfarbraum, so ragt das weiße Gitter aus dem Würfel heraus. ISOcoated: 91 % Abdeckung sRGB: 96 % Abdeckung Das Ergebnis des LG W2363V in dieser Disziplin fällt für ein TN-Panel ohne erweiterten Farbraum mit 91 % Farbraumabdeckung im ISOcoated V2 (FOGRA39) und 96 % im sRGB-Farbraum noch gut aus.
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