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TESTBERICHT: LG Flatron W2443T Teil 6


f-Engine

Eine weitere Möglichkeit, das Bild zu beeinflussen, bietet sich mit der f-ENGINE. Hier kann man voreingestellte Profile wie FILM oder INTERNET wählen. Dadurch verändern sich genau wie beim sRGB-Profil Farben, Helligkeit und Kontrast. Gleichzeitig werden dann die Einstellmöglichkeiten dieser Werte blockiert.

OSD-Menü f-ENGINE.

Über eine Screenmanager-Funktion oder beiliegende Screenmanager-Software verfügt der LG W2443T-PF nicht.

Bildqualität

Unter dem Kunststoffkleid des LG W2443T verbergen sich ein TN-Panel ohne erweiterten Farbraum und eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung. In diesem Preissegment handelt es sich dabei um gewohnte Kost. Qualitative Höhenflüge erwartet man von dieser Kombination gewöhnlich nicht, jedoch aber eine ordentliche Geschwindigkeit in Sachen Reaktionszeit. Wie gut sich das Display bei der Bildqualität schlägt, zeigt der folgende Test. Dass der LG W2443T-PF nicht für Profi- oder Hobbygrafiker gedacht ist, kann an dieser Stelle aber schon erwähnt werden.

Nach dem ersten Einschalten zeigt sich das Bild recht hell. Das Display ist ab Werk auf Helligkeit 100 eingestellt. Aus der gewohnt leicht erhöhten Sitzposition (Augen auf einer Linie mit der oberen Displaykante) wirkt das Bild zudem ganz leicht blass, jedoch sehr gleichmäßig.

Testbild für die Übermittlung des Grauverlaufs.

Das subjektiv beurteilte Bild ist mit Werkseinstellungen und sRGB-Kalibrierung nahezu gleich. Weißtöne können bis zu einem Wert von 252 vom Hintergrund differenziert werden. Schwarztöne sind bereits ab dem zweiten Wert zu unterscheiden. Sowohl in der Werkseinstellung als auch im kalibrierten Zustand erkennt man in allen Farb- und Grauverläufen Banding. Dithering hingegen ist bei den Tests nicht aufgetreten.

Testbilder für Schwarztöne (links) und Weißtöne (rechts).

Über das OSD kann der Kontrast in Einer-Schritten von 1 bis 100 gewählt werden. Werksseitig ist hier ein Wert von 70 eingestellt. Eine Erhöhung dieses Werts führt sofort zu Verlust von Weißstufen. Eine Absenkung wirkt sich dagegen nicht ganz so stark aus. Senkt man diesen Wert aber stark ab, verliert man bis zu zwei Schwarzstufen.

Es gibt im OSD zudem eine Einstellung für das Gamma. Hier kann man aber ausgehend von der Grundeinstellung nur jeweils eine höhere und eine niedrigere Stufe wählen, die sich direkt stark auswirken. Hier sind die Verluste deutlich stärker. So verliert man bei einer Erhöhung mindestens 8 Weißstufen. Bei einer Absenkung fallen 5 Schwarzstufen weg. Beide Einstellungen führen zudem zu einer deutlichen Abkühlung der Farben.

Testbild für Farbverläufe.

Ähnlich verhält es sich mit den einzelnen Farben. Zudem erkennt man bei einer veränderten Gammastufe deutlich verstärktes Banding in allen Farben.

Bei maximaler Helligkeit beträgt die Leuchtdichte 293 cd/m² und der Schwarzwert liegt bei 0,32 cd/m². Für ein TN-Panel ist dieser Schwarzwert nicht ungewöhnlich. Bei minimaler Helligkeit sinken die Leuchtdichte auf 48 cd/m² und der Schwarzwert auf gute 0,06 cd/m². Nach Kalibrierung auf 140 cd/m² Leuchtdichte liegt der Schwarzwert bei 0,16 cd/m².

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