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TESTBERICHT: Philips 225P1ES Teil 16


Links sieht man ein Bild aus der BluRay "Matrix", rechts aus der DVD "Ijon Tichy – Raumpilot". Deutlich sichtbar ist die vertikale Verzerrung und bei genauerem Hinsehen auch der miserable Schwarzwert.

Der 225PES richtet sich konsequent an den Büroanwender; ein Betrieb direkt am AV-Gerät ist nicht sinnvoll möglich. Am PC hingegen macht der Monitor insbesondere aufgrund des guten Kontrastwerts durchaus Freude beim Video-Schauen. Dem Videoabend mit Freunden steht nur noch die hohe Blickwinkelabhängigkeit im Wege. Um für die Videowiedergabe gut geeignet zu sein müsste der Monitor außerdem die Full-HD-Auflösung mitbringen, was beim 225PES nicht der Fall ist.

Fazit

Man muss bei der Endbewertung eines Monitors immer bedenken, wer das Gerät üblicherweise einsetzen wird und welche Ansprüche dabei gestellt werden. Es geht also um das Definieren einer Zielgruppe.

Wer einen Allround-Monitor sucht, der neben Internet und Textverarbeitung auch zum Heimkinobetrieb, womöglich in Full-HD am externen BluRay- oder DVD-Spieler herhalten soll, ist beim 225PES mit Sicherheit an der falschen Adresse.

Wer einen Monitor rein zum Spielen sucht wird sich vermutlich ebenfalls nicht für den 225PES entscheiden, sondern für ein Modell mit Overdrive-Schaltung, das auf die ausgefeilte Mechanik auch verzichten darf.

Seine Qualitäten spielt der 225PES voll und ganz auf dem Schreibtisch bei längerem und konzentriertem Arbeiten aus: Durch den sehr flexiblen Standfuß ist er auf die räumlichen Gegebenheiten perfekt anpassbar. Nach einer Kalibrierung ist der Monitor auch für die Bearbeitung der Urlaubsfotos geeignet, nur welcher Käufer kalibriert schon seinen Monitor? Das vorgegebene sRGB Profil ist jedenfalls nicht sonderlich gut gelungen.

In den Arbeitspausen kann das Display außerdem auch mal für das eine oder andere Spiel herhalten - wenn die leistungsschwache Grafikkarte des Büro-PCs keine hohen Auflösungen zulässt auch gerne mal in reduzierter 16:10-Auflösung. Auch der Videogenuss am Feierabend macht mit dem 225PES alleine oder zu zweit durchaus Spaß – vorausgesetzt das Signal kommt dabei direkt vom PC. Und das alles meistert das Philips-Gerät mit einem sehr niedrigen Stromverbrauch, was den umweltbewussten Anwender zufrieden stellt und den Geldbeutel bei der Stromrechnung schont.

Alles in allem also ein konsequent umgesetztes Konzept, ein Spezialist, der seinen Preis hat. Dieser Preis ist jedoch, solange man den Monitor auch wirklich nur auf dem Schreibtisch benötigt, absolut gerechtfertigt. Die insgesamt befriedigende Gesamtwertung bezieht jedoch alle Bereiche mit ein, in denen der Monitor überprüft wurde - gäbe es eine eigene Gesamtwertung für den reinen Office-Betrieb, so würde diese für den 225PES "Gut" ausfallen.

Gesamtwertung: BEFRIEDIGEND

Technische Spezifikationen: Philips 225P1ES

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