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TESTBERICHT: Philips 225P1ES Teil 6


Ansonsten ist das OSD analog zu dem des Philips 220CW9FB aufgebaut. Nur die Einstellung "Intelligente Reaktion" weist der 225PES mangels einer Overdriveschaltung nicht auf. Dafür gibt es einen Menüpunkt zur Stummschaltung der internen Lautsprecher:

Das OSD des 225PES im Audio-Menü.

Genau wie beim 220CW9FB wird die Software SmartControl II mitgeliefert, die einen komfortablen Zugriff auf das OSD über den PC und eine "Kalibration" nach Augenmaß ermöglicht. Zusätzlich bietet das Programm eine Auto Pivot-Funktion, welche den Bildschirminhalt automatisch um 90° drehen soll, wenn das Display in die Portraitstellung gebracht wird. Im Test funktionierte diese Automatik leider nicht.

Desweiteren kann man über SmartControl II die Lautstärke der integrierten Lautsprecher anpassen, was über das OSD nicht möglich ist.

Die "SmartControll II"-Software.

Bildqualität

Beim Philips 225PES kommt ein TN-Panel zum Einsatz. Diese Paneltechnologie hat zwei große Vorteile: Einerseits ist sie kostengünstig, andererseits reaktionsschnell. Doch dafür haben TN-Panel mit zwei mindestens ebenso großen Nachteilen zu kämpfen: Sie weisen eine starke Blickwinkelabhängigkeit auf und werden nur mit 6 Bit pro Farbkanal angesteuert; sie können also nur 64 Abstufungen für jeden Farbkanal anzeigen und wären daher rein rechnerisch auf 262.144 Farben limitiert.

Da für eine lückenlose Farbdarstellung jedoch erheblich mehr Farben nötig sind, bedienen sich TN-Panels des sogenannten Dithering, bei dem unterschiedliche Farbwerte mehrerer benachbarter Pixel zu einem Zwischenton gemischt werden. Je nachdem wie ausgefeilt das Dithering implementiert ist, sieht man unter Umständen entweder sogenanntes Banding, also Unterbrechungen in Farbverläufen, oder ein leichtes Farbflimmern in unterschiedlich starker Ausprägung.

Beim 225PES ist das Dithering verhältnismäßig gut gelungen: Banding ist genau wie Farbflimmern nur in speziellen Testbildern bei genauem Hinsehen auszumachen und fällt im Alltagsbetrieb nicht auf.

Bildhomogenität

Wir testen an dieser Stelle, wie einheitlich das Testexemplar über seine gesamte Bildfläche hinweg arbeitet. Zunächst wird hier mithilfe einer Langzeitbelichtung auf den eingeschalteten, aber komplett schwarzen Bildschirm subjektiv abgeschätzt, wie homogen das Backlight des Displays verteilt ist.

Foto des dunklen Monitors mit langer Belichtungszeit.

Diese Grafik hat keinen akademischen Charakter, lässt aber aufgrund der sichtbaren Lichthöfe auf keine Spitzenleistung in dieser Disziplin schließen. Die gelblichen bzw. bläulichen Verfärbungen rühren von der Blickwinkelabhängigkeit her (die Aufnahme wurde in ca. 2 Meter Abstand gemacht) und sind auch mit bloßem Auge deutlich erkennbar.

Wir untersuchen die Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Die Helligkeitsabweichung in Prozent.

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