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TESTBERICHT: Samsung BX2440 Teil 5


Screenmanager

Mit "MagicTune" liegt dem Samsung BX2440 eine Screenmanager-Software bei. Die Kommunikation mit dem Bildschirm wird über die DDC/CI Schnittstelle realisiert. Alle wichtigen Monitorparameter können so per Mausklick verändert werden. Eine Kalibrierung per Augenmaß ist ebenfalls möglich, aber wenig sinnvoll, zumal der Samsung diesbezüglich nur rudimentäre OSD-Optionen bietet.

Screenmanager "MagicTune"

Bildqualität

Der Samsung BX2440 verbaut ein reaktionsschnelles TN-Panel. Die Panelansteuerung erfolgt, typisch für den Einsatz dieser Technologie, mit 6bit pro Kanal. Die externe Ansteuerung wird natürlich weiterhin mit 8bit pro Kanal durchgeführt. Um einen ausreichenden Tonwertumfang zu erhalten, wurde eine FRC Dithering-Schaltung implementiert. Sie sorgt für die 8bit/6bit Konvertierung und bereitet das Signal durch eine Kombination von spatialem und temporalem Dithering auf.

Vergleichbare Schaltungen verwenden auch hochwertige Bildschirme mit 8bit oder gar 10bit Panel. Ziel ist auch hier die Erhaltung eines möglichst hohen Tonwertumfangs bis hin zur Anzeige, nachdem das Signal bei diesen Geräten schon mit hoher Rechengenauigkeit verarbeitet wurde. Gute Umsetzungen machen sich dabei kaum störend bemerkbar. Entsprechende 10bit/8bit Schaltungen lassen sich nur durch ein leichtes Grieseln in dunklen Tonwerten identifizieren.

Die FRC-Schaltung des Samsung BX2440 wurde ebenfalls sehr sorgfältig implementiert. Zwar grieselt bzw. flimmert es in bestimmten Tonwerten etwas stärker, wirkliche Ausfälle gibt es aber nicht zu verzeichnen. Für ein Gerät mit 6bit TN-Panel sind die Ergebnisse absolut im grünen Bereich.

Samsung macht keine Angaben über die verwendete Elektronik. Es ist aber klar, dass man hier keinen Bildschirm für die ambitionierte EBV entworfen hat. Auf eine LUT >8bit pro Kanal und entsprechende Verarbeitungsgenauigkeit muss man also verzichten.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen.

In der Werkseinstellung können wir dennoch kein störendes Banding ausmachen. Grau- und Farbverläufe werden einwandfrei angezeigt. Die Einschränkungen der Elektronik werden bei Einstellungen über den Gamma-Regler deutlich. Modus2 und Modus3 führen zu deutlichem Banding. Eine Veränderung der Farbtemperatur über die RGB-Gain-Regler und auch die Absenkung des Weißpegels über den Kontrastregler bleiben dagegen fast verlustfrei. Das ist gut.

Nach der Kalibration zeigt sich eine leichte Stufenbildung. Über die Grafikkarten-LUT mussten also verlustbehaftete Korrekturen vorgenommen werden. Die Tonwertverluste sind allerdings nicht dramatisch, der Zugewinn durch die erreichte Neutralität und Einhaltung der gewünschten Charakteristik überwiegen deutlich.

Tonwerte sind in der Werkseinstellung (Gamma: Modus1) ab der ersten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Helligkeitsspektrums sind die vier letzten Tonwerte nicht mehr differenzierbar. Die Testbilder werden ohne Farbmanagement und vor der Kalibration angezeigt. Wenngleich das Ergebnis brauchbar ist, deutet sich hier, unter subjektiver Berücksichtigung der Helligkeitsverteilung, schon eine Abweichung von der gewünschten Gradation (sRGB oder Gamma 2.2) im oberen Helligkeitsbereich an.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Die Ausleuchtung ist einwandfrei. Gefürchtete "Taschenlampeneffekte" bleiben trotz einer nicht vollflächigen Anordnung der White-LED Hintergrundbeleuchtung aus. Nur im unteren Bereich zeigt sich eine minimale Aufhellung. Störende Wolkenbildungen können wir ebenfalls nicht feststellen. Erst Aufnahmen mit hoher Belichtungszeit zeigen leichte Inhomogenitäten, haben aber nur synthetischen Charakter.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

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