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TESTBERICHT: Samsung P2250 Teil 8


Um einen ersten Eindruck von den tatsächlichen Abweichungen in farbmanagementfähiger Software zu geben, haben wir in Adobe Photoshop entsprechende Testpattern erzeugt, mit dem Profil des Arbeitsfarbraumes (sRGB) versehen und ausgemessen. Als CMM kam Adobe (ACE) zum Einsatz.

Mit der Beschränkung auf Primär- und Sekundärfarben können wir natürlich kein wirklich detailliertes Bild zeichnen. So müssen beispielsweise Unterabdeckungen überhaupt nicht ins Gewicht fallen, wenn entsprechende Tonwerte, die außerhalb des Monitorfarbraums liegen, nicht im betrachteten Bild vorhanden sind. Aufgrund des relativ farbmetrischen Rendering-Intents bleiben durch das CMM verursachte Farbraumkompressionen aus.

Durch die Kalibrierung wurde die Graustufenwiedergabe auf ein sehr gutes Niveau gebracht, alle Werte liegen unter einer wahrnehmbaren Abweichung. Bei den Farben weichen die Werte Blau und Grün von dem restlichen guten Werten etwas ab. Der Weißpunkt und der Schwarzpunkt haben sich weiter dem Optimum angenähert, die Helligkeit liegt nun leicht unter dem Zielwert. Das Gamma befindet sich, bis auf einen leichten Ausrutscher bei 70 und einer größeren Abweichung bei 90 Prozent, genau auf der Zielkurve. Der Kontrast ist auch bei der deutlich geringeren Helligkeit bei einem Wert über 800:1 geblieben, was als gut bezeichnet werden kann. Im Amateurbereich kann der kalibrierte P2250 somit auch für Grafikarbeiten verwendet werden.

Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der sRGB-Kalibrierung. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

UGRA-Test

Abschließend haben wir den Samsung P2250 auf die Empfehlungen der UGRA kalibriert (5800K, Gamma 1,8 und Helligkeit 120 cd/m²), um seine Tauglichkeit für die digitale Druckvorstufe/Softproof zu bestimmen. Die Zertifizierung kann aber natürlich auch mit anderen Parametern erreicht werden. Der Test konnte bei unserer Überprüfung mit der iColor Display Software nicht erfolgreich bestanden werden. Die Grauwerte fallen mit 88,6 Prozent zu gering aus und verhindern so eine UGRA-Zertifizierung die mindestens 95 Prozent in diesem Bereich fordert.

Der ausführliche UGRA-UDACT-Report kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Die Anwendung der nativen Auflösung ist bei TFT-Monitoren empfohlen, da in dieser das beste mögliche Bild dargestellt wird. Einige Software, vor allem ältere Spiele, verlangen aber eine geringere Auflösung, zudem können so Ressourcen gespart werden.

Im Menü des Samsung P2250 lassen sich die Bildgrößen "Auto" und "Breit" einstellen. In der Einstellung "Breit" wird jede Auflösung auf die gesamte Fläche des Monitors gestreckt, in der Einstellung "Auto" wird sie an den Seiten mit schwarzen Balken dargestellt. Eine 1:1 Darstellung ist daher mit dieser Einstellung nicht möglich, da die Höhe des Monitors immer voll ausgenutzt wird, auch bei sehr kleinen Auflösungen von zum Beispiel 800 x 600 Pixeln. Eine Erzwingung einer 1:1 Darstellung war auch nicht über die Nvidia-Systemsteuerung möglich.

Für die nachfolgenden Beispielbilder wurde für alle Auflösungen der voreingestellte Wert "Breit" genutzt.

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