TESTBERICHT: Samsung P2450H Teil 3
Öffnung für den Arm unterhalb des Display (links) und Bodenplatte des Standfußes (rechts). Die schon genannte begrenzte Verstellbarkeit beschränkt sich auf eine Neigungsverstellung von 3 Grad nach vorne und etwa 20 Grad nach hinten.
Maximaler Neigungswinkel nach hinten (links) und nach vorne (rechts). Eine Höhenverstellung, eine integrierte Kabelführung, einen Drehteller oder eine Pivotfunktion sucht man vergebens, die Höhe ist auf 7 cm vordefiniert. Ergonomisch hat der Samsung P2450H wenig zu bieten.
Ungewöhnliche Belüftungsschlitze beim Samsung P2450H. Die Rückseite ist außer im Bereich der Anschlüsse ebenfalls schwarz glänzend, etwa in der Mitte befinden sich das Samsung-Logo und vier Aussparungen mit Gewinde für die VESA-Halterung. Die Belüftung wurde im oberen Drittel in einer Aussparung positioniert, welche auch beim Hochheben behilflich sein kann. Kleinere Schlitze befinden sich auf der Unterseite, Lautsprecher gibt es keine.
Samsung wirbt bei diesem Modell auf der hauseigenen Webseite mit der Erfüllung der Normen von EnergyStar 5.0, welche ab 30.10.2009 für Displays ≤ 30 Zoll Bildschirmfläche in Kraft getreten sind. Unter dem Reiter "Awards" wird mit dem "Green IT Award" geworben, doch bei genauerem Hinsehen, offenbart sich, dass die gesamte Marke Samsung in der Kategorie Monitor mit dem zweiten Platz ausgezeichnet wurde und nicht explizit der Samsung P2450H. Obwohl ein fetter Aufkleber "Compatible with Windows 7" auf dem Display prangert, ist das Verhalten des Monitors unter Windows 7, bevor er in den Energiesparmodus schaltet, auffällig. Der Monitor scannt alle Eingänge (HDMI, Digital und Analog) bestimmt viermal komplett durch, bis er endlich die Hintergrundbeleuchtung ausschaltet. Somit wird der Energiesparmodus erst nach einer gewissen Zeit ausgeführt. Ein minimales Betriebsgeräusch ist beim Samsung P2450H hörbar, aber es ist so leise, dass man selbst bei einem sehr leisen Rechner davon nichts mitbekommt. Man kann den Monitor faktisch als komplett lautlos bezeichnen. In der mattschwarzen Aussparung auf der Gehäuserückseite finden wir den Stromanschluss, einen HDMI-, einen digitalen DVI-D und einen analogen D-Sub-Anschluss, sowie jeweils einen analogen und einen digital/optischen Audioausgang. Die HDCP-Unterstützung (High Bandwidth Digital Content Protection) lässt auch urheberrechtlich kopiergeschützte Videosignale wiedergeben. Ein Stromschalter zum kompletten Ausschalten ist nicht vorhanden, das Netzteil befindet sich im Monitor. Die Anschlüsse sind gut erreichbar und sitzen etwa in der Mitte der Aussparung. Lediglich der Stromstecker ist schwieriger anzubringen, weil sich das etwas starre Kabel schwer in die Aussparung biegen lässt. Zusätzlich ist die Bezeichnung der Anschlüsse auf der Rückseite eingeprägt, was eine Zuordnung einfacher macht, jedoch im Dunkeln schwer zu lesen ist. Insgesamt ist der Samsung P2450H mit Anschlüssen für die meisten Anwendungen augestattet. Lediglich analoge Videoanschlüsse und der immer mehr in Mode kommende DiplayPort Anschluss, sind nicht vorhanden.
Anschlüsse des Samsung P2450H.
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