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TESTBERICHT: Samsung P2770HD Teil 4


Übersichtlich, aber bildschirmfüllend präsentiert sich das OSD des P2770HD.

Außerdem bietet das Menü TV-typische Optionen zur Sendersuche und Programmübersicht. In den Einstellungen können Systemsprache, Ausschaltzeit und Kindersicherung konfiguriert werden. Im letzten Punkt, der Unterstützung bietet der 2770HD ein Tool zur Fehlerdiagnose sowie eine Anleitung Wiedergabe von HD-Signalen.

Bildqualität

Im Samsung P2770HD kommt ein TN-Panel zum Einsatz. Diese Paneltechnologie arbeitet üblicherweise nur mit 6-Bit pro Farbkanal. Eine HiFRC-Schaltung ermöglicht aber den Eindruck von 16,7 Millionen Farben. Nicht unterstütze Farben werden hierbei mit sogenanntem Dithering simuliert. Hierbei nimmt ein Pixel im Verlauf mehrerer Frames verschiedene Farbtöne an, die vom Menschen dann zum Zielfarbton verarbeitet werden.

Ist diese Steuerung korrekt implementiert, kommt die Simulation einem echten 8-Bit-Panel sehr nahe. Im anderen Fall können aber auch unschöne Jeansmuster oder ein Flimmern bei bestimmten Farben auftreten.

Test des Graustufenverlaufs und der Graustufendifferenzierung.

Beim Samsung P2770HD trifft ersteres zu: Farbverläufe wirken für ein TN-Panel sehr sauber. Banding fällt nur beim genauen Betrachten auf und Dithereffekte werden auch erst bei einem Augenabstand von 20 Zentimetern sichtbar. In dieser Hinsicht kann die verwendete Technik schon fast mit einem höherwertigen Panel mithalten.

Die Graustufendifferenzierung gelingt dem 27-Zoller dagegen nur befriedigend. Während er alle dunklen Graustufen differenzierbar darstellen kann, so gelingt ihm dies bei den oberen 4 hellsten Grauwerten nicht. Bei der Betrachtung von Bildern wirken hellere Partien daher oft überbelichtet.

Samsung selbst beziffert den dynamischen Kontrast des P2770HD auf 50.000:1. Dies ist aber ein Wert, der das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern wiedergibt. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren. Unser Testgerät erreichte aber einen guten statischen Kontrast von 1.035:1. Nach der Kalibrierung konnte dieser Wert sogar noch auf 1.044:1 gesteigert werden.

Leichte Lichthöfe stören die sonst gleichmäßige Ausleuchtung des Samsung P2770HD.

Der Samsung P2770HD verfügt nicht über einen erweiterten Farbraum, was bei einem Multimedia-Monitor sicherlich die richtige Wahl ist. Farben aus monitorähnlichen Farbräumen, wie beispielsweise dem sRGB-Farbraum, wirken daher nicht übertrieben bunt. Die Werkseinstellung wirkt sehr kalt. Nach Optimierung der Farbanteile wirkt das Bild aber ausgeglichen und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Helligkeit

Als Maximalhelligkeit nennt Samsung einen Wert von 300 cd/m², den wir in unserem Test aber nicht ganz erreichten. 277 cd/m² sind aber für jede Arbeitsumgebung mehr als ausreichend und bieten keinen Anlass zur Kritik. Mit einer Minimalhelligkeit von 39 cd/m² ist ein ausreichend großes Helligkeitsspektrum für jede Situation abgedeckt.

Helligkeit Hersteller Gemessen
300 cd/m² 277 cd/m²
k.A. 140 cd/m²
k.A. 120 cd/m²
k.A. 39 cd/m²

Helligkeitsverteilung

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Helligkeit auf 50 Prozent abgesenkt und somit 140 cd/m² in der Mitte des Displays als Optimalwert erreicht haben.

Die Helligkeitsverteilung des P2770HD ermittelt an 15 Messpunkten.

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