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TESTBERICHT: Samsung P2770HD Teil 7


Profilgenauigkeit

Im kalibrierten Zustand überprüfen wir zunächst die Profilgenauigkeit. Geringe Abweichungen lassen, sofern das Messgerät exakt arbeitet, darauf schließen, dass die Monitorcharakteristik korrekt erfasst wurde und stabil bleibt. Das CMM (ColorManagementModule) farbmanagementfähiger Software kann damit möglichst (die Grenze setzt spätestens der Monitorfarbraum) ideal in Monitor-RGB transformieren. Steigen die Abweichungen zu einem späteren Zeitpunkt spürbar an, ist es Zeit für eine neue Kalibrierung und anschließende Profilierung.

Von den während der Kalibrierung durchgeführten Änderungen an Bildschirmeinstellungen und Grafikkarten-LUT (bzw. in diesem Fall Monitor-LUT), die zu einer neutralen Grauachse, gewünschter Gradation und Weißpunkt führen sollen, profitiert man auch in ungemanagten Umgebungen.

Wir beschränken uns nachfolgend auf das Monitorprofil, das im Rahmen der Kalibrierung auf die sRGB-Empfehlungen bzgl. Weißpunkt und Gradation erstellt wurde. Nach Kalibrierung und Profilierung wurde aus der verwendeten Software heraus ein Profiltest durchgeführt, der den Ist-Zustand des Monitors mit den Transformationen vergleicht, die sich aus dem Monitorprofil ergeben.

Profilgenauigkeit Profilwert Erreicht
6553 6552
116 115
0,11 0,11
1054 1044
~2,2 2,18

Das in iColor erstellte Profil beschreibt den Monitor sehr gut. Neben den deltaE-Werten wurden auch Weißpunkt, Helligkeit und Gamma stabil gehalten.

Das Verhalten in farbmanagementfähiger Software

Um einen ersten Eindruck von den tatsächlichen Abweichungen in farbmanagementfähiger Software zu geben, haben wir in Adobe Photoshop entsprechende Testpattern erzeugt, mit dem jeweiligen Profil des Arbeitsfarbraumes (sRGB, AdobeRGB, ECI-RGB) versehen und ausgemessen. Als CMM kam Adobe (ACE) zum Einsatz.

Mit der Beschränkung auf Primär- und Sekundärfarben können wir natürlich kein wirklich detailliertes Bild zeichnen. So müssen beispielsweise Unterabdeckungen überhaupt nicht ins Gewicht fallen, wenn entsprechende Tonwerte, die außerhalb des Monitorfarbraums liegen, nicht im betrachteten Bild vorhanden sind. Aufgrund des relativ farbmetrischen Rendering-Intents bleiben durch das CMM verursachte Farbraumkompressionen aus.

Vergleich des kalibrierten Profils mit dem sRGB Standard

Kalibriert Ziel Erreicht
6500 6561
120 115
0,00 0,11
Nativ 144
sRGB (~2,2) 2,18

In Bereichen, in denen der Monitorfarbraum den sRGB-Farbraum umschließt, gibt es in der natürlichen Darstellung keine Probleme. Lediglich die Zielwerte von grün und blau sind leicht außerhalb des Monitorfarbraumes und zeigen daher geringe Abweichungen. Insgesamt sind aber alle Werte im unkritischen Bereich. Gamma, Grauachse und Helligkeit konnten erheblich optimiert werden. Erfreulichweise konnte sich der Kontrast nochmals auf 1.044:1 steigern.

Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der sRGB-Kalibrierung. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

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