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TESTBERICHT: Samsung XL2370 Teil 5


Im Grauverlauf tritt kein Banding auf.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der XL2370 nur befriedigend ab: bei den dunkelsten Werten fehlen fünf, bei den hellsten Werten die letzten sechs.

Die Differenzierung von hellen und dunklen Graustufen gelingt befriedigend.

Schließlich haben wir noch untersucht, wie sich die Kontrasteinstellung auf die Graustufendarstellung auswirkt. Das Ergebnis ist jedoch ernüchternd: mehr als die Werkseinstellung K75 ist keinesfalls empfehlenswert, weil dann sofort noch mehr von den hellsten Stufen verloren gehen. Bei kleineren Kontrastwerten verbessert sich die Wiedergabe der hellsten Stufen deutlich, doch gleichzeitig treten leider (bei gleichbleibender Schwarz-Differenzierung) die anfangs erwähnten Ungleichmäßigkeiten im Grauverlauf immer stärker zutage. Unterhalb von K60 wird das Ergebnis immer unbefriedigender, ein leicht abgesenkter Wert von K70 bietet noch den besten Kompromiss, ohne aber wirklich in jeder Hinsicht überzeugend zu sein. Bei K70 geht die maximale Leuchtdichte (H100) nur um etwa 4 Prozent zurück, auch die Farbtemperatur ändert sich kaum.

Die Ausleuchtung des Displays bei einem vollkommen schwarzen Testbild hinterlässt beim XL2370 einen eher durchwachsenen Eindruck. Einerseits sieht man keine deutlichen Lichthöfe an den Panelrändern, was im Vergleich zu vielen anderen TN-Panels positiv hervorzuheben ist. Andererseits wirkt das Panel nicht richtig schwarz, sondern eher wolkig grau. Wenn man von der Seite auf das Display schaut, kommt bei größeren Blickwinkeln noch ein gelblichsilbriger Schimmer hinzu.

Die Ausleuchtung des XL2370 ist nicht sehr gleichmäßig.

Die Ergebnisse der Graustufenanalyse sind sehr deutlich vom vertikalen Blickwinkel abhängig: etwa 5 Grad oberhalb der Horizontalen entsteht der neutralste Bildeindruck. Ein wenig tiefer werden die hellen Stufen beschnitten und die dunklen werden besser, ein wenig höher ist es umgekehrt. Der Bildeindruck bei großem Tonumfang wird also von der relativen Kopfposition stark beeinflusst. Nicht mehr differenzierte helle Graufelder invertieren zudem deutlich sichtbar und werden gelb-silbrig.

Film- und Spielszenen wird dieses – für TN-Panels recht typische - Gesamtverhalten nicht übermäßig beeinträchtigen, solange man einigermaßen zentral vor dem Monitor sitzen kann. Für die digitale Fotobearbeitung auch im Amateurbereich ist es dagegen ein großes Handicap.

Farbstufen

Die möglichen Farbstufen von 0 bis 255 differenziert der Samsung XL2370 bei Rot und Grün im Bereich von 8 bis 248, bei Blau von 8 bis 240. Banding ist nicht zu beobachten. In der Einstellung K70 kommen auch hier einige der jeweils hellsten Farbstufen hinzu. Aber wieder ist die Differenzierung bei den niedrigsten und den höchsten Farbstufen sehr winkelabhängig. Auch hier entsteht der Eindruck, dass der beste Blickwinkel bei etwa 5 Grad von oben betrachtet liegt.

Schwarzwert

Eine Schwäche der TN-Technik ist der Schwarzpunkt. Beim XL2370 ist das Messergebnis mit 0,35 cd/m² in Werkseinstellung (H100 / K75) zunächst auch nur befriedigend. Der Schwarzwert hängt allerdings linear von der eingestellten Helligkeit ab, deshalb stellt sich bei normalen Helligkeitswerten am Arbeitsplatz schließlich ein sehr guter Schwarzwert von nur 0,15 cd/m² ein. Im gesamten einstellbaren Helligkeitsbereich wird dadurch auch ein hervorragender Kontrastwert von rund 950:1 erreicht.

Helligkeit

Helligkeitsregler [%] Kontrastregler [%] Hersteller [cd/m²] Leuchtdichte [cd/m²] Schwarzwert [cd/m²] max. Kontrast [n:1]
100 75 250 328 0,35 937
50 75 k.A. 212 0,22 963
0 75 k.A. 96 0,10 960

Das deutsche Datenblatt des XL2370 gibt nur eine maximale Helligkeit von 250 cd/m² an. In der Werkseinstellung haben wir allerdings mit 328 cd/m² in der Bildschirmmitte gut 30 Prozent mehr gemessen. Mit der verringerten Kontrasteinstellung K70 sinkt die Helligkeit nur unwesentlich auf 314 cd/m² ab. Eine arbeitsplatzgerechte Leuchtdichte von 140 cd/m² ergibt sich in der Einstellung H20. Wird der Helligkeitsregler auf 0 Prozent eingestellt, messen wir immerhin noch eine Mindesthelligkeit von 96 cd/m².

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