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TESTBERICHT: ViewSonic VP2365wb Teil 15


Fazit

Der ViewSonic VP2365WB bietet optisch zunächst wenig Neues, er kommt vielmehr sehr nüchtern und büromäßig in schlichtem Anthrazit daher. Sein Einsatzgebiet ist der Businessbereich, hier überzeugt er mit vielfachen ergonomischen Verstellmöglichkeiten, dem Hochformatmodus und dem sehr gut entspiegelten Display. Über den DVI- und den VGA-Eingang nimmt er fast alles entgegen, was an PC-kompatiblen Auflösungen üblich ist oder war, selbst Sync-on-Green sagt ihm noch etwas.

Am allermeisten beeindruckt dieser Monitor aber durch den enormen Blickwinkel, den sein E-IPS-Panel bietet. Die Farben sind stimmig und enorm winkelstabil, der statische Bildkontrast ist auch bei mittlerer Helligkeit sehr gut. Mit einer kleinen Absenkung des Kontrastreglers erreicht man zudem eine beinahe vollständige Graustufendarstellung. Getrübt wird dieser hervorragende Eindruck ein wenig durch die IPS-typischen Schimmereffekte in dunklen Bildbereichen, mehr noch aber durch die leider sehr ungleichmäßige Ausleuchtung des Panels. Hinzu kommen deutliche Schwächen bei der Abdeckung des sRGB-Farbraums. Letztlich aber kann seine Bildqualität selbst aus extremsten Blickwinkeln mehr überzeugen als das, was viele nur wenig preisgünstigere TN-Panels dieser Größenordnung ausschließlich bei direkter Draufsicht abliefern.

Spieler werden sich über eine gänzlich unerwartete Qualität des Monitors freuen: sein Input-Lag ist sehr kurz und erreicht Werte, die an Röhrenmonitore erinnern. Auch die kurze Reaktionszeit des E-IPS-Panels und die guten Interpolationsleistungen bei kleineren Auflösungen sind erfreulich. Für die Spielekonsole fehlt der HDMI-Eingang, und die pixelgenaue Darstellung ist nur in der nativen Auflösung möglich. Professionelle Gamer werden sich daher wohl anderswo umschauen.

Multimedia-Fähigkeiten standen bei diesem Monitor ganz sicher nicht im Pflichtenheft. Folglich wird im Videobetrieb fast nichts geboten: kein HDMI, kein Komponenten-Eingang, kein Sound, kein Interlacer. YCbCr oder RGB (16-235) sowie anamorphe Signale werden nicht korrekt verarbeitet. Alles hängt vom Zuspieler ab: nur wenn dieser auch Vollbilder mit 50 oder 60 Hz und vollem RGB liefern kann, gibt es ein sehenswertes Videobild, zu dem man dann aber gleich die ganze Fußballmannschaft einladen kann.

Wer diesen Monitor im Büro sieht, etwas Wert auf Bildqualität und Ergonomie legt und nicht nach einem schicken Multimediagerät sucht, der wird nicht widerstehen können und ihn auch zuhause haben wollen. Zusätzlich freut man sich über das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis.

Gesamturteil: GUT

Technische Spezifikationen: ViewSonic VP2365WB

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