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TESTBERICHT: ViewSonic VX2739wm Teil 4


OSD Hauptmenü.

Die Gestaltung der Menüs ist sehr nüchtern und übersichtlich. Die Darstellung enthält nie mehr als 9 Optionen pro Seite. Folgeseiten mit weiteren Optionen gibt es nicht zu beachten, dafür verteilen sich die Bildeinstellungen auf vier Einzelseiten. Die Menüpunkte sind größtenteils selbsterklärend. Allerdings liefert das knapp gefasste Handbuch - das sich auch in der deutschen Fassung auf die Menüs in Englisch bezieht - auch nur wenige Erläuterungen. Die gewählte Schriftart des OSD wirkt recht klein angesichts des riesigen Platzangebots.

Links: Menü Input; rechts: Menü Setup.

Bei der Wahl des Eingangssignals kann der HDMI-Anschluss im PC- oder im AV-Modus konfiguriert werden, weitere Hinweise dazu gibt es nicht. Im Menü Bildeinstellungen kann dazu noch der Farbmodus RGB oder YUV gewählt werden. Einstellmöglichkeiten z.B. für den Schwarzwert oder die Farbsättigung sind nicht vorhanden.

Neben der freien Farbeinstellung mit separaten RGB-Reglern (User Color) werden vier Presets mit expliziten Farbtemperaturen angeboten: sRGB, 9300K, 7500K, 6500K und 5000K. Wie sich sRGB und 6500K unterscheiden und ob die Farbtemperaturangaben zutreffen, wird die Kalibrierung zeigen. Mehrere selbst erstellte User-Presets kann man nicht speichern.

Links: Menü Farbeinstellungen, DVI; rechts: Menü Manuelle Bildanpassung.

Im Menü "Manuelle Bildanpassung" findet man die Einstellungsoptionen für die Reaktionszeit (Standard, erweitert und ultraschnell), die wir ebenfalls noch untersuchen werden. Auch der Eco-Modus wurde hier - und nicht im Setup-Menü - untergebracht. Dort finden sich dann aber Auto Power Off und Schlafmodus – die Zuordnung der Optionen zu den Menüs wirkt stellenweise etwas willkürlich.

Bildqualität

Im ViewSonic VX2739wm kommt ein mattes TN-Panel mit 0,31 mm Pixelgröße zum Einsatz. Subjektiv wirkt die unkalibrierte Bildqualität auch für diesen einfachen Paneltyp nur befriedigend. Farben erscheinen sehr kräftig bei übersteigertem Kontrast. Der Blickwinkel ist horizontal und vertikal deutlich eingeschränkt wie bei den meisten TN-Bildschirmen, was mit zunehmender Panelgröße leider immer auffälliger wird. Zudem lässt der große Augenwinkel das Bild schon bei normaler Draufsicht zu den Seiten hin gelbstichig erscheinen. Vor allem beim Blick von der Seite oder von unten erreicht der Farbeindruck bei weitem nicht die Qualität eines Panels mit VA- oder IPS-Technologie.

Technologiebedingt erreichen TN-Panels zudem nur sechs Bit Farbtiefe, weshalb die nicht unterstützten Farben durch Dithering simuliert werden müssen. Je nach der Qualität der Implementierung können so trotz der beschränkten Farbtiefe dennoch mehr oder weniger gleichmäßige Farbverläufe erzielt werden. Gelingt das Dithering eher schlecht, werden Muster im Bild oder Farbflimmern erkennbar.

Auflösung

Die Auflösung des VX2739wm erreicht mit 1.920 x 1.080 Punkten den aktuellen Standardwert für 16:9-Panels mit 24 oder 27 Zoll Größe. Diese native Auflösung reicht für die Filmbetrachtung mit Full HD. Auch der HDMI-Eingang unterstreicht die Eignung als Display für HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen.

Beim Reset im OSD stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100 Prozent (H100), Kontrast 70 Prozent (K70), Farbpreset 6500K. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung einwandfrei: weder Banding noch Überstrahlen in den hellsten Stufen sind zu beobachten.

Der Grauverlauf ist banding-frei.

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