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TESTBERICHT: Acer B273HLOymidh Teil 4


Ausleuchtung des B273HLOymidh bei grauem und schwarzem Bildinhalt.

Über die Verwendung des halbentspiegelten Panels lässt sich dagegen streiten: Einerseits wirkt das Bild etwas knackiger, andererseits können Lichtquellen aus dem Rücken störend Einfluss nehmen. Besonders für einen Office-Monitor halten wir die Verwendung eines matten Displays für sinnvoller.

Ein weiterer schwer zu beurteilender Streitpunkt ist die Verwendung des 16:9-Formats bei einer 1080p-Auflösung. Video-Fans freuen sich über das filmfreundliche Format, auf dem Blu-rays in nativer Auflösung angezeigt werden, aber als Office-User ist man dennoch über jeden Pixel mehr auf seinem Bildschirm dankbar.

Wenn man sich in Internetforen umhört, ist auch zum Arbeiten die Höhe von nur 1080 Pixeln vielen Anwendern zu gering. Allerdings ist die Verwendung eines 2560 x 1440-Panels deutlich teurer und erzeugt aufgrund der feineren Pixelstruktur kleinere Schriften. Hier sollte sich jeder Interessent selbst über seine Vorlieben bewusst werden und sich beim Monitorkauf dementsprechend danach richten.

Die Werkseinstellung ist zwar sehr hell, hinterlässt aber durch einen hohen Kontrast und eine natürliche Farbwiedergabe insgesamt einen guten Eindruck. Bei der Ausleuchtung lassen sich an den unteren Ecken Aufhellungen erkennen, die durch den nachlassenden Kontrast bei höheren Blickwinkeln noch verstärkt werden.

Helligkeit

Acer gibt eine Maximalhelligkeit für den B273HLOymidh von 300 cd/m² und einen Kontrast von 100.000.000:1 an. Bei letzterem handelt es sich jedoch um eine dynamische Angabe, die wir in unserem Test nicht nachvollziehen konnten.

Helligkeitsverlauf der gemessenen Helligkeit in cd/m² (weiße Linie) und Kontrastverlauf (schwarze Linie) in Abhängigkeit zur eingestellten Helligkeit.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsverteilung in Prozent (links) und Bildhomogenität in DeltaC (rechts).

Die gemessene Helligkeitsverteilung zeigt Unstimmigkeiten zu unserem subjektivem Eindruck: Gerade die unteren Ecken zeichnen sich durch nur geringe Abweichungen aus. Die Abweichungen an den seitlichen und dem oberen Rändern sind dafür umso signifikanter.

Auch bei der Bildhomogenität schwächelt der B273HLOymidh etwas: Bei genauem Betrachten ist mit bloßem Auge in der rechten oberen Ecke ein leichter Grünstich und in der linken unteren Ecke eine etwas höhere Farbtemperatur festzustellen.

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