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TESTBERICHT: AOC e2352Phz Teil 3


Bildqualität

Die Farbwiedergabe war subjektiv betrachtet gut. Es war kein Banding oder Dithering erkennbar und auch die Farbabstufungen waren bis in hohe Bereiche differenzierbar. Genau wie beim LG Flatron D2342P-PN, der die gleiche Technik verwendet, fielen uns auch bei dem Modell von AOC Staubpartikel auf dem Monitor negativer auf, so dass der Bildschirm öfter gereinigt werden muss. Eine Art Glitzereffekt, wie er zum Beispiel auch bei IPS-Monitoren auftritt, war ebenfalls erkennbar. Die teilentspiegelte Bildschirmfläche zeigte zudem bei dunklen Flächen dem Nutzer vor dem Monitor sein eignes Spiegelbild, zumindest die Kontur der eigenen Siluette. Störend war es in jedem Fall.

Testbilder: Farbstufen und Farbverläufe.

Bei den Abstufungen des Weißwertes konnten bis zur Nummer 251 alle Werte unterschieden werden, beim Schwarzwert war der Wert 6 noch vom Hintergrund differenzierbar. Der Kontrast ist daher gerade noch als gut zu bezeichnen.

Testbilder: Weißwert und Schwarzwert.

Die Herstellerangaben von 250 cd/m² konnten wir im Test nicht bestätigen, messbar waren maximal 217 cd/m². Der niedrigste Wert lag bei 57 cd/m², so dass sich ein Einstellspektrum von 150 cd/m² ergibt. Für Freunde von hellen Darstellungen oder für den Einsatz in lichtdurchfluteten Räumen ist der AOC e2352PHz daher nicht zu empfehlen.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des AOC e2352PHz.

Der statische Kontrast wird vom Hersteller mit 1000:1 angegeben. In unserem Test lag er allerdings eher in einem Bereich von 850 bis 900:1, was noch als gut anzusehen ist. Die Angaben vom dynamischen Kontrast, der bei 20.000.000:1 liegen soll, konnten wir nicht überprüfen.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsabweichung in Prozent (links) und DeltaE Abweichung vom Referenzwert (rechts).

Die Helligkeitsabweichung lag bei jedem Messpunkt unter 10 Prozent, was ein sehr guter Wert ist. Die Abweichungen vom Weißpunkt liegen ebenfalls in einem guten Bereich. Leichte Lichthöfe im oberen und unteren Bereich konnten durch die Messungen nicht abgebildet werden.

Ein abfotografiertes schwarzes Bild soll die Ausleuchtung in der Realität darstellen. Das erste Bild zeigt dabei in etwa die Realität, in der man keine Ausleuchtungsprobleme und nur leichte Lichthöfe erkennen kann. Das zweite Bild zeigt bei längerer Belichtungszeit eine leichte Wolkenbildung, dient aber nur zur deutlicheren Darstellung und hat mit einer Ansicht in der Realität nichts gemeinsam.

Die Ausleuchtung des AOC e2352PHz bei 1/50 (links) und 1/13 (rechts) Sekunde Belichtungszeit.

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