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TESTBERICHT: AOC e2352Phz Teil 6


Interpolation

Eine Interpolation kann bei alten Programmen und Spielen benötigt werden, die nur in einer kleineren Auflösung zu betreiben sind. Spieler mit einer etwas schwächeren Grafikkarte können durch eine Reduzierung zudem die benötigte Leistung senken. Der AOC e2352PHz besitzt die beiden Bilddarstellungsvarianten "wide" und "4:3". In der ersten Einstellung wird jede Auflösung auf der gesamten Fläche abgebildet, unabhängig vom Seitenverhältnis, in der zweiten Einstellung wird es im 4:3 Format dargestellt. Eine seitengerechte Einstellung oder eine 1:1 Darstellung wird nicht angeboten.

Interpolation Text

Die schlechtesten Resultate lieferten die beiden Auflösungen 1.680 x 1.050 und 1.600 x 900. In beiden Modi konnten deutliche Unschärfen erkannt werden. Die Auflösung 1.280 x 1.024 konnte hingegen gut, die Auflösung 1.024 x 768 sogar sehr gut dargestellt werden. Die beiden kleineren Auflösungen haben dafür aber große schwarze Balken an den Seiten oder ein völlig verzerrtes Seitenverhältnis im Vollbild.

Ebenfalls ein gutes Bild lieferten die Auflösungen 1.440 x 900 und 1.280 x 720. Die beiden 16:9 Formate können nur im Vollbild angezeigt werden, was durch das native 16:9 Format aber keinen Nachteil mit sich bringt. Wenn möglich sollte daher einer dieser beiden Auflösungen gewählt werden, um den vollen Platz des Bildschirms nutzen zu können und gleichzeitig die Grafikkarte zu schonen.

Die Auflösungen 1.680 x 1.050 (links) und 1.600 x 900 (rechts).

Die Auflösung 1.280 x 1.024 (links) und 1.024 x 768 (rechts).

Interpolation Spiele

Im Spiel Starcraft 2 waren die gleichen Effekte beobachtbar, allerdings nicht so deutlich wie im Windowsbetrieb. Die beiden größeren Auflösungen zeigten wieder Unschärfen und hinterließen kein positives Spieleerlebnis, die beiden kleineren Auflösungen ließen kaum negative Effekte erkennen, dafür müssen aber große schwarze Balken an den Seiten toleriert werden.

Links Auflösung 1.680 x 1.050 (16:10) und rechts 1.600 x 900 (16:9).

Links Auflösung 1.280 x 1.024 (5:4) und rechts 1.024 x 768 (4:3).

Die Schärfe kann bei dem Monitor leider nicht angepasst werden, wodurch die Interpolation in manchen Fällen eventuell etwas ausgeglichen werden könnte. Man sollte bei den kleineren Auflösungen zu einer im 16:9 Format greifen, allerdings höchstens zu 1.440 x 900, darüber hinaus wird das Bild unscharf. Die kleinen Auflösungen im 5:4 und 4:3 Format waren ebenfalls in Ordnung.

Reaktionsverhalten

Den e2352PHZ haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt des e2352PHz wird eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden genannt. Bei unseren Messungen ermitteln wir exakt diesen Wert für den schnellsten Grauwechsel. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte ist mit 7,6 Millisekunden etwas länger. Mit zunehmender Helligkeit verlängern sich die Schaltzeiten etwas, doch insgesamt fallen die Unterschiede zwischen hellen und dunklen Messpunkten nicht sehr groß aus.

Typische kurze Schaltzeiten des moderat beschleunigten TN-Panels.

Der Helligkeitsverlauf zeigt eine sehr moderate aber wirkungsvolle Beschleunigung. An allen Messpunkten zeigen sich schnelle Signalwechsel mit leichten Überschwingern nach oben und nach unten. Die Beschleunigung ist fest implementiert und kann nicht beeinflusst werden.

Latenzzeit

Die Latenz ermitteln wir als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Die für Gamer wichtige Signalverzögerung messen wir beim e2352PHz mit äußerst kurzen 1,3 Millisekunden. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen dann durchschnittlich nur noch 3,8 Millisekunden, die mittlere Gesamtlatenz fällt mit insgesamt nur 5,1 Millisekunden besonders kurz aus.

Subjektive Bewertung

Die sehr guten Messwerte können im subjektiven Test leider nur teilweise bestätigt werden. In manchen Spielen war ein leichtes Ghosting wahrnehmbar, was je nach Spiel durchaus störend wirken kann. Ghosting ist allerdings ein sehr subjektives Ereignis, was jeder unterschiedlich wahrnimmt, so dass es von den drei Personen die den Monitor auf diesen Effekt getestet haben, auch nur von einer negativ angemerkt wurde. Da wir davon ausgehen, dass Hardcoregamer in diesem Bereich empfindlicher reagieren, bewerten wir diesen Bereich eine Note schlechter als den der Gelegenheitsspieler.

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