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TESTBERICHT: AOC e2352Phz Teil 7


3D-Technolgie

Der AOC e2352PHz verwendet die gleiche Technik wie der vor kurzem von uns getestete LG Flatron D2342P-PN. In dem Test sind wir ausführlich auf die Vor- und Nachteile gegenüber der Technik mit Shutterbrillen eingegangen, auf den wir an dieser Stelle verweisen. Getestet haben wir den 3D Modus des AOC mit dem Spiel Starcraft 2 und haben unsere subjektiven Erfahrungen mit denen des LGs verglichen. Die dafür benötigte Polfilterbrille wird mitgeliefert.

Eine 3D Brille befand sich im Lieferumfang.

Da keine Software mitgeliefert oder auf der Homepage bereitgestellt wurde, haben wir die Spiele ebenfalls über die TriDef 3D Software gestartet. Den Monitor haben wir dafür per HDMI-Kabel mit dem PC verbunden, per DVI funktioniert der 3D Modus nicht. Nachdem das Spiel gestartet wurde, schaltet er sich automatisch in den 3D Modus. Gewechselt werden kann über das Menü dann nur noch auf zwei andere 3D Modi, die allerdings beide ein völlig entstelltes Bild zeigen, in den 2D Modus kann nicht gewechselt werden.

Im Spiel selber werden die gesamte Landschaft und die Gebäude ähnlich gut wie beim LG dargestellt. Die Schrift besitzt aber eine deutliche Unschärfe, so dass wir am Anfang erst dachten, dass wir eine falsche Auflösung verwenden, was aber nicht der Fall war. Deutlich nerviger war aber das Scrollen auf der Map von Starcraft 2, also das Berühren des Randes des aktuell angezeigten Bereiches, um den nächsten Bereich betrachtet zu können.

Das Scrollen lief alles andere als flüssig, es war aber auch kein richtiges Stocken was beobachtet werden konnte, sondern eher so, als ob bei jedem Scrollvorgang das Bild für 1/100 Sekunden komplett schwarz wird, so dass man es nicht wirklich wahrnimmt, aber soetwas wie einen kurzen Aussetzer bemerkt.

Beim Laufen von schnellen Einheiten konnte teilweise ein ähnlicher Effekt erkannt werden, allerdings nicht ganz so deutlich. Spaß hat man so keine an dem Spiel, so dass wir schon nach weniger als 5 Minuten genervt von dem Modus waren und ihn nicht empfehlen können.

DVD und Video

Den AOC e2352PHz haben wir für die nachfolgenden Test per HDMI Kabel mit einem Blu-Ray-Player verbunden. Über dieses Kabel kann auch ein Tonsignal an den Monitor wiedergegeben werden. Wird der Monitor per DVI Kabel verbunden, kann der Ton mit dem mitgelieferten zusätzlichen Audiokabel an den Monitor weitergereicht werden. Die eingebauten Lautsprecher sind für Dokumentationen oder kurze Internetvideos durchaus zu gebrauchen, allerdings nicht sehr laut einstellbar. Bei Filmen sollte der Ton hingegen besser über einen guten Kopfhörer oder ein externes Soundsystem wiedergegeben werden, da die verbauten Lautsprecher keinen Filmgenuss aufkommen lassen.

Der Videomodus nimmt kaum Anpassungen vor und lässt sich leider auch nicht selber umkonfigurieren, so dass wir in diesem keinen Mehrwert feststellen konnten. Einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz kann der Monitor aber durch die 3D Wiedergabe erlangen. Über den HDMI 1.4-Eingang lassen sich entsprechende Player verbinden und 3D Filme abspielen. Testen konnten wir dies nur mit Zuspielungen über den PC. Die getesteten kleinen Beispielvideos konnten problemlos dargestellt werden.

Der Monitor ist dank seiner nativen 16:9 Auflösungen eigentlich gut für die Betrachtung von Videos geeignet, da entsprechendes Material ohne schwarze Balken angezeigt werden kann. Viele DVD und Blu-Ray Filme besitzen aber das Kinoformat 2,35:1, bei dem trotzdem schwarze Balken eingeblendet werden. Die Balken wirken nicht vollständig schwarz und es sind auch leichte Lichthöfe erkennbar, insgesamt sind die dadurch resultierenden Einschränkungen aber als gering einzustufen. Der schlechte Blickwinkel trübt da den Genuß schon deutlicher, wenn die Position von der idealen abweicht, werden Farben schnell verfälscht wiedergegeben. Vor allem aus einer niedrigeren Position ist dies deutlich erkennbar. Da die Bildfläche zudem nur halb entspiegelt ist, können je nach Positionierung auch Lichtquellen hinter dem Betrachter im Bild wahrgenommen werden.

Videosignalverarbeitung

Deinterlacing

Monitore die halbbildbasiertes Quellmaterial wiedergeben können, müssen dieses in Vollbilder umwandeln, wofür ein Deinterlacer vorhanden sein muss. Weitere Informationen gibt es dazu in unserer Reportage: "Aus 2 mach 1" – Deinterlacing.

Schon das Einstellen von 480i/576i führte zu einem Zittern des Menüs, so dass wir das Ergebnis dieses Testes schon erahnen konnten. Der Test selber zeigte deutliche Moirè-Effekte und Bildstörungen. Das Deinterlacing sollte daher besser dem externen Zuspieler überlassen werden. Im schnellen Eishockeyvideo traten hingegen keine sichtbaren negativen Effekte auf.

Moirè-Effekt und Bildstörungen.

Ebenfalls erkennbarer Moirè-Effekt und Bildstörungen.

Keine sichtbaren Störungen beim schnellen Eishockeyvideo.

Unterstützte Refreshraten

Erzwingen ließ sich über den Grafikkartentreiber praktisch jede Einstellung, auch 24 Hz waren einstellbar. Das Bild wurde dabei aber sehr schlecht wiedergegeben, so dass die Schrift kaum zu entziffern war, in diesem Modus war daher kein störungsfreier Betrieb möglich. Bei 50 und 60 Hz konnte der Juddertest hingegen ruckelfrei bestanden werden.

Erzwingbar war jede Einstellung, aber nicht alle mit gutem Bild.

Skalierung

Wichtig ist die Darstellung mit korrektem Seitenverhältnis. Im Videobereich liegt nur bei HD-Material ein quadratisches Pixelseitenverhältnis vor. Verfügt der Bildschirm im OSD über eine explizite "4:3" und "16:9" Einstellung in den Skalierungseinstellungen, stehen die Chancen gut, entsprechendes Material korrekt anzeigen zu können. Der AOC e2352PHz besitzt die beiden Einstellmöglichkeiten "wide" und "4:3".

Unsere Testbildreihe basiert auf einem anamorphen Video mit Kreisen, die bei korrekter Beachtung des Seitenverhältnisses absolut rund sein müssen. Mit entsprechenden Einstellungen am Blu-Ray-Player können wir alle möglichen Zuspielungen simulieren.

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