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TESTBERICHT: AOC i2353Fh Teil 6


Die Werkseinstellung des i2353Fh zeigt im Vergleich mit dem sRGB-Standard Farbabweichungen bei den Primärfarben wie auch bei den Grauwerten, die für ein geübtes Auge schon erkennbar sein können. Die Gammakurve verläuft zu niedrig, was sich jedoch in einem kurzen Versuch mit der Option "Gamma 2" deutlich verbessern ließ. Die Farbwiedergabe ab Werk ist für Heimanwender dennoch recht zufriedenstellend. Farbverbindliches Arbeiten erfordert aber in jedem Fall eine Kalibrierung.

Profilgenauigkeit sRGB

Für die Kalibrierung haben wir die freie Farbeinstellung (Benutzermodus) gewählt, um einen möglichst exakten Weißpunkt als Ausgangsbasis erzielen zu können. Die Justierung war einfach durchzuführen. Wir erreichten den Weißpunkt 6515K mit Gamma 2,03 bei 142 cd/m² mit folgenden Einstellungen: H62 / Gamma 1 / R100 / G93 / B93. Anschließend kalibrierten wir mit Quato iColor 3.7 und einem Xrite i1 Pro.

Im kalibrierten Zustand überprüfen wir zunächst die Profilgenauigkeit. Wir beschränken uns dabei auf das Monitorprofil, das bei der Kalibrierung auf die sRGB-Empfehlungen bezgl. Weißpunkt und Gradation erstellt wurde erstellt wurde. Nach der Kalibrierung und Profilierung wurde aus der verwendeten Software heraus ein Profiltest durchgeführt, der den Ist-Zustand des Monitors mit den Transformationen vergleicht, die sich aus dem Monitorprofil ergeben. Die Referenzwerte leiten sich entsprechend aus dem Monitorprofil ab.

Parameter Ziel Erreicht
6492 6510
95.21 100.00 108.99 95.18 100.00 109.21
0,29 0,15
0,29 0,34
140 140
- -
- -
sRGB 2,16 (avg.)

Im Profiltest zeigen sich geringe Abweichungen vom Sollprofil. Die Genauigkeit bei den Grauwerten könnte etwas besser sein, bei den Farbwerten ist sie dagegen sehr gut.

Die Korrekturkurve zeigt, dass bei Grün und vor allem bei Blau doch erheblicher Rechenaufwand nötig ist.

Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der sRGB-Kalibrierung mit iColor. Je näher die drei Farblinien an der Diagonalen liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

Im Rahmen der Kalibrierung kommt es keinesfalls zu einer zielgerichteten Farbraumemulation, es werden lediglich die in Klammern aufgeführten Vorgaben und eine möglichst hohe Neutralität bzw. Linearität sichergestellt. Die "Farbechtheit" wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software und der im Profil erfassten Monitorcharakteristik erreicht. Weißpunkt und Gradation sind dabei im Rahmen der Kalibrierung keine fixen Größen.

Vergleich mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum unter Berücksichtigung des Monitorprofils

Werkseinstellung Ziel Erreicht
D65 (6502) 6546
95.04 100.00 108.88 95.20 100.00 109.80
- 0,61
- (0,08) 0,39
- 139
- 0,56
- 249
sRGB 2,11 (avg.)

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