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TESTBERICHT: Asus ML248H Teil 4


Das Display lässt sich stufenlos zwischen 5° nach vorne und 20° nach hinten neigen.

Der ML248H in maximal nach vorn geneigter, normaler und maximal nach hinten geneigter Stellung.

Der maximale Drehwinkel liegt bei nur 20° in beide Richtungen, für größere Drehungen wäre der Standfuß aber ohnehin zu klein und instabil.

Der ML248H in maximal nach links und nach rechts gedrehter Stellung.

Zur Mechanik lässt sich folgendes Fazit ziehen: Wie bereits im vorigen Abschnitt erwähnt, muss man beim ML248H zugunsten des Designs bei manchen anderen Features Abstriche machen. Dazu gehört auch ganz klar die mechanische Ausstattung. Die ungewöhnliche Ausführung des Standfußes lässt Funktionen wie eine Höhenverstellung eben schlicht und einfach nicht zu. Auch die Abwesenheit von VESA-Bohrungen zugunsten einer schicken, durchgehend glatten Oberfläche auf der Rückseite verhindert die Montage eines alternativen Standfußes. Somit kann man dem ML248H die fehlenden mechanischen Freiheitsgrade auch nicht nachträglich noch "beibringen".

Stromverbrauch

  Herstellerangabe Gemessen
< 30 W 24,8 W
45 % geringerer Verbrauch 23,9 W
k.A. 16,8 W
45 % geringerer Verbrauch 15,7 W
k.A. 15,4 W
k.A. 10,6 W
< 1 W 0,6 W
< 1 W 0,4 W

Diese Werte zeigen, dass der Monitor dem Ruf der LED-Hintergrundbeleuchtung gerecht wird. Ein Stromverbrauch von 15,4 Watt bei 140 cd/m² auf 24 Zoll Bildschirmdiagonale ist ein außerordentlich niedriger Wert.

Die Herstellerangabe zum maximalen Energieverbrauch wird deutlich unterschritten: So begnügte sich der ML248H bei einer Helligkeit von 100 Prozent mit weniger als 25 Watt statt der angegebenen 30 Watt. Auch die von Asus genannten Werte für Standby und ausgeschalteten Zustand sind mit "weniger als 1 Watt" großzügig bemessen: Im Test war es jeweils nur etwa ein halbes Watt.

Soweit verhält sich der Monitor in diesem Punkt äußerst vorbildlich. Doch der Hersteller verspricht sogar noch mehr: "Eco mode further reduce energy consumption to 55% for a greener life style" heißt es in etwas holprigem Englisch auf der Herstellerseite.

Hinter diesem "Eco Mode" verbirgt sich angeblich ein Sparmodus, den man im OSD aktivieren kann – dieser führt jedoch, anders als der Name vermuten lässt, in den meisten Fällen sogar zu einem höheren Energieverbrauch.

Dazu einige Worte zur Wirkungsweise dieses Mechanismus: Wenn der Eco-Mode aktiviert ist, wird die benutzerdefinierte Einstellung der Backlight-Helligkeit übergangen und die Elektronik des ML248H wählt abhängig vom Bildinhalt aus zwei Helligkeitseinstellungen: Soll ein Bild mit vielen hellen Bereichen dargestellt werden, wird das Backlight auf Maximum gestellt; der Stromverbrauch fällt dementsprechend hoch aus. Weist das anzuzeigende Bild hingegen vorwiegend dunkle Bereiche auf, wird das Backlight auf etwa 40 Prozent heruntergedimmt, wodurch natürlich auch der Stromverbrauch entsprechend sinkt. Um zu verhindern, dass das Bild durch diese Maßnahme subjektiv an Helligkeit verliert, steuert der Monitor einfach alle seine Pixel etwas heller an. Dadurch bleibt das Bild zwar hell, verliert aber eklatant an Kontrast. Helle Farbwerte können nicht mehr differenziert werden und verschwimmen zu einem einzigen Brei, somit büßt das Bild deutlich an Klarheit und Lesbarkeit ein. Schon unter diesem Gesichtspunkt ist also von der Verwendung des Eco-Mode abzuraten.

Vollständig ad absurdum wird der Eco-Mode geführt, wenn man bedenkt, dass die meisten Nutzer ohnehin bei reduzierter Backlighthelligkeit arbeiten. Stellt man die empfohlenen 140 cd/m² ein, so verbraucht man mit Sicherheit weniger Strom als mit aktiviertem Eco-Mode und kann darüber hinaus auch den vollen Kontrast des Panels nutzen.

Aus Sicht des Testredakteurs handelt es sich um eine komplett nutzlose Funktion, die wohl eher Teil einer Marketingstrategie ist und keinerlei praktischen Nutzen besitzt. Da der Monitor ohnehin schon sehr sparsam ist, besteht an sich keinerlei Notwendigkeit, weitere sinnlose "Spar-"Funktionen zu integrieren.

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