Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Asus ML248H Teil 5


Anschlüsse

Beim ML248H verzichtet Asus gänzlich auf einen DVI-Eingang – vermutlich ein weiterer Punkt, der dem Design geopfert wurde; ein HDMI-Eingang ist nämlich deutlich platzsparender unterzubringen. Da sich ein PC mit DVI-Ausgang aber ohne Weiteres über das mitgelieferte HDMI-DVI-Adapterkabel anschließen lässt, ist dies jedoch zu verschmerzen. Nur wer zwei digitale Geräte gleichzeitig an den Monitor anschließen möchte, ist hier im Nachteil und gezwungen, umzustecken.

Ein weiterer kleiner Stolperstein ergibt sich durch den Zwang zur Nutzung der HDMI-Schnittstelle für Benutzer von AMD-Grafikkarten: Sobald deren Treiber den Anschluss eines HDMI-Geräts bemerkt, aktiviert er automatisch einen Underscan, um den Overscan des mutmaßlich angeschlossenen Fernsehers auszugleichen. Dies gilt auch, wenn das HDMI-Gerät über ein HDMI-DVI-Adapterkabel am DVI-Ausgang des PCs hängt. Dadurch wird das Bild unscharf und füllt nicht die gesamte Bildschirmfläche aus, da der ML248H schließlich kein Fernsehgerät ist und standardmäßig auch keinen Overscan durchführt. Die Option zum Abschalten dieses Underscans befindet sich recht versteckt im Catalyst Control Center.

Auf der analogen Seite bietet der ML248H den immer noch (fast) obligatorischen VGA-Eingang. Dessen Benutzung ist jedoch nicht unbedingt ratsam, da die analoge Bildübertragung von hohen Auflösungen wie Full-HD schlicht überfordert ist.

Desweiteren findet sich unter den Anschlüssen auch ein 3,5 mm-Klinke-Ausgang. Dieser schleift den über HDMI eingespeisten Ton an ein externes Gerät durch. Leider rauscht dieses Ausgangssignal recht stark, sodass man in der Praxis den Verstärker oder Kopfhörer nach Möglichkeit direkt am Zuspieler anschließen sollte.

Sämtliche Anschlüsse zeigen, anders als bei den meisten anderen Monitoren, nicht vertikal nach unten, sondern horizontal nach hinten. Eingesteckte Kabel stehen somit nach hinten ab und verhindern eine allzu wandnahe Aufstellung.

Die Anschlussbuchsen des ML248H.

Der kleine Schlitz im Gehäuse rechts neben den Anschlüssen ist eine Kensington-Lock-Schnittstelle, die das Anbringen einer Diebstahlsicherung ermöglicht.

Bedienung und OSD

Das OSD des Asus ML248H wird über fünf berührungsempfindliche „Touch Buttons“, die in die rechte Seite des unteren Displayrahmen integriert sind, gesteuert. Deren Beleuchtung, die durch rückwärtige Leuchtdioden erfolgt, wird erst nach Berührung aktiviert. Irritierend: Auch die Berührung einer noch unbeleuchteten Taste löst bereits deren Funktion aus, sodass der erste Tastendruck in jedem Fall blind erfolgt.

Die Berührungserkennung funktionierte bei den Fingern des Testredakteurs nicht immer zuverlässig, desweiteren reagiert das OSD bisweilen recht träge auf Benutzereingaben. Dadurch verläuft die Konfiguration des Monitors insgesamt etwas zäh. Da man das OSD aber im Normalfall nicht täglich neu konfiguriert, lässt sich dies verschmerzen.

Dies ist ein weiterer Nachteil, der bewusst aus gestalterischen Gründen in Kauf genommen wurde: Die Bedienung über herkömmliche Drucktasten würde sicherlich zuverlässiger funktionieren, sähe aber bei Weitem nicht so schick aus.

Die fünf Touch Buttons des OSD.

Im Folgenden soll auf die Funktionen der einzelnen Tasten eingegangen werden. Alle Tasten bis auf die zentrale "MENU"-Taste sind Hotkeys zu den wichtigsten Parametern, die sich im OSD konfigurieren lassen:

Über den linken Knopf kann man zwischen den Bildmodi durchschalten, der zweite von links führt zur direkten Einstellung des Kontrastes. Der zweite Button von rechts ist der Hotkey für die Helligkeit, während der ganz rechte Knopf zwischen analogem und digitalem Eingang umschaltet, falls möglich.

Der mittlere Knopf aktiviert das Hauptmenü, welches in fünf Bereiche aufgeteilt ist.

Der "Splendid" (engl. brilliant) genannte Bereich bietet die Möglichkeit, zwischen den vordefinierten Monitorpresets zu wählen. Abgesehen vom Standardmodus gibt es davon fünf zur Auswahl.

Der Menüpunkt "Splendid".

 << < 5 6 7 8 9 10 11 12 > >>

Keine Kommentare vorhanden

LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!