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TESTBERICHT: Asus ML249H Teil 6


Überzeugend: Weiß- und Schwarzstufen Darstellung am Asus ML249H.

Generell haben die vordefinierten Bildmodi ausgeprägten Einfluss auf die Farbcharakteristik der Anzeige. Im Landschaftsmodus werden Blautöne so massiv verändert, dass sie mit dem tatsächlichen Farbton nichts mehr gemein haben, während im Spiele- und Nachtmodus die Anzeige stark aufgehellt wird und dadurch ausgewaschen und kontrastarm wirkt. Wir empfehlen deshalb den Standard- oder sRGB-Modus. Alle anderen Bildmodi machen nicht wirklich Sinn.

Wegen der doch erheblichen Unterabdeckung im sRGB Farbraum verändert sich die Bildqualität nach Kalibrierung des Asus ML249H dahingehend, dass Farbstufen im oberen Bereich von Rot und Magenta nicht mehr klar differenzierbar sind. Auf das Banding und die Schwarz- sowie Weißstufendarstellung hat die Profilierung hingegen keine Auswirkungen, weder positiv noch negativ.

Wird der Asus ML249H über den D-Sub VGA Anschluss analog betrieben ändert sich die Bildqualität dahingehend, dass besonders Schrift deutlich sichtbar an Schärfe verliert. Wer nun gedacht hat die Schärfe an Hand des Schärfereglers im OSD anpassen zu können hat leider Pech, denn in den einzig vernünftigen Bildmodi Standard und sRGB steht diese Option nicht zur Verfügung.

Ausleuchtung

Das Display des Asus ML249H wird durch die LED Hintergrundbeleuchtung sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Wir können weder Aufhellungen an den Rändern noch Wolkenbildung beobachten. Jene seitlich sichtbaren Aufhellungen sind dem Gamma-Shift (ähnlich dem Glanz-Effekt von IPS Panels) geschuldet zu dem wir im Kapitel Blickwinkel noch genauer eingehen werden.

Sehr gleichmäßige Ausleuchtung des Asus ML249H. Links: 0 Prozent Helligkeit. Rechts: 100 Prozent Helligkeit.

Bei maximaler Hintergrundbeleuchtung messen wir einen Schwarzpunkt von nur 0,27 cd/m². Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 0 Prozent gedimmt, sinkt der Schwarzpunkt auf 0,12 cd/m². Diese Werte sind eine gute Voraussetzung für eine kontrastreiche Darstellung.

Helligkeit und Kontrast

Helligkeit Hersteller Gemessen
250 cd/m² 221 cd/m²
k.A. 159 cd/m²
k.A. 98 cd/m²

In den Spezifikationen des Asus ML249H nennt der Hersteller eine maximale Helligkeit von 250 cd/m². Im Standardmodus und voreingestelltem Kontrast messen wir 221 cd/m². Mittels Anhebung des Kontrastes sind aber auch Werte über 250 cd/m² möglich. Es kommt also auf Einstellung und Bildmodus an, wie hoch letztendlich der Wert tatsächlich ausfällt. Die Herstellerangaben sind daher realistisch. Mit 0 Prozent Helligkeit messen wir noch eine Leuchtdichte von 98 cd/m². Daraus ergibt sich ein Regelungsbereich von 123 cd/m². Kein sehr hoher Einstellungsbereich aber er sollte dennoch für den vorgesehenen Einsatzbereich des Asus ML249H ausreichend sein.

Gerne duellieren sich die Hersteller mit aberwitzigen Kontrastangaben um Kunden zu beeindrucken. Waren die Angaben im Millionenbereich noch bis vor kurzem den TV Geräten vorbehalten, werben nun auch schon Monitore damit. Mit Zuhilfenahme von ASCR (Asus Smart Contrast Ratio) soll der ML249H ein Kontrastverhältnis von bis zu 50.000.000:1 erreichen. Ein Wert der natürlich nur rechnerisch zwischen zwei Bildpunkten theoretisch erreicht werden kann. Ohne ASCR soll der Asus ML249H immerhin noch ein Kontrastverhältnis von 3000:1 erreichen. Nach unserer Erfahrung liegt das tatsächliche Verhältnis üblicherweise unter 1000:1 und hier reiht sich auch der Asus ML249H ein. Wir messen im Standardmodus ein durchschnittliches Kontrastverhältnis von 820:1.

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