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TESTBERICHT: Asus PA238Q Teil 5


Ein perfektes Ergebnis lieferte der PA238Q in der Graustufendifferenzierung ab: hier konnte der 23-Zoller sämtliche Graustufen hundertprozentig differenzierbar von reinem Schwarz bzw. Weiß wiedergeben. „Nur“ nahezu perfekt ist die Darstellung von Farb- und Grauverläufen, bei denen bei geringen Betrachtungsdistanzen unter 20 cm sehr leichtes Banding (Farbabrisse) sichtbar wird. Dies ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch wollen wir in Anbetracht der verwendeten 10-bit-LUT auf dieses kleine Manko hinweisen.

Ausleuchtung des PA238Q; Links: dunkles Grau; Rechts: helles Schwarz.

Leichte Schwächen zeigen sich bei der Ausleuchtung – insbesondere bei der Betrachtung eines komplett schwarzen Bildschirms sind Aufhellungen in der linken unteren Ecke sowie am rechten Rand zu beobachten, außerdem sind sowohl die rechte als auch die linke obere Ecke sichtbar abgedunkelt

Der subjektive Bildeindruck war aber insgesamt sehr stimmig. Weil die Farbtemperatur in der Werkseinstellung schon auf sRGB-taugliche 6500k eingestellt ist, traten keine Farbstiche auf und Farben wirkten daher natürlich. Zusammen mit den weiten Blickwinkeln und dem hohen Kontrast wirkt das Bild daher äußerst stabil.

Helligkeit und Kontrast

Asus gibt für den PA238Q eine Maximalhelligkeit von 250 cd/m², einen statischen Kontrast von 1000:1 sowie einen dynamischen Kontrast von 50.000.000:1 an. Bei letzterem handelt es sich jedoch um eine dynamische Angabe, die wir in unserem Test nicht nachvollziehen konnten. Das folgende Diagramm zeigt die gemessene Helligkeit (weiße Linie) und den Kontrast (schwarze Linie) für die jeweils eingestellte Bildschirmhelligkeit (X-Achse).

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Die Helligkeitskurve zeigt einen linearen Verlauf zur eingestellten Helligkeitsstufe während der Kontrast auf hohem Niveau bleibt. Dadurch ist bewiesen, dass die Helligkeit wie gewünscht alleine über die Hintergrundbeleuchtung verändert wird. Das von uns gemessene Helligkeitsspektrum liegt bei 86 bis 275 cd/m², womit der PA238Q eine ausreichende Bandbreite sowohl für dunkle als auch sehr helle Räume bietet. Mit einer Maximalhelligkeit von 275 cd/m² wird auch die Herstellerangabe übertroffen. Die angegebenen 1000:1 im Kontrast verfehlt der PA238Q zwar knapp – durchschnittlich wurde von uns aber ein für ein IPS-Panel hervorragender Kontrast von 980:1 gemessen.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Links: Helligkeitsverteilung in Prozent; Rechts: Farbhomogenität in DeltaC.

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