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TESTBERICHT: BenQ E24-5500 Teil 4


OSD

Das OSD des E24-5500 ist im Vergleich zu den in der Einleitung genannten Vergleichsmodellen weitaus übersichtlicher und umfangreicher. Folgende Bilder zeigen den Funktionsumfang.

Im PC-Betrieb ist das Bild-Menü recht leer. Es können hier nur Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur verändert werden. Wechselt man dagegen zu einer anderen HDMI-Quelle oder zur TV-Funktion können zudem noch Settings in Bildmodi, Hintergrund-Beleuchtung, Farbe, Farbton und Senseye-Einstellungen vorgenommen werden.

Im Menü Ton hat der Anwender Steuerungsmöglichkeiten des Equalizers sowie der Balance und zudem die Möglichkeit, virtuelle Surround-Funktionen zu aktivieren. Außerdem bietet der E24-5500 eine Lip-Sync-Funktion – eine praktische Einstellung um beispielsweise bei Musikvideos den Inputlag auszukontern und Bild und Ton zu synchronisieren.

Der Unterpunkt Kanäle ist nur im TV-Betrieb freigeschaltet. Hier kann der Empfangsmodus zwischen Antenne und Kabel gewechselt werden. Geht man unter Kanäle eine Stufe weiter ins System erreicht man die Einstellungen zur Kanalsortierung sowie zur Kanalsuche.

Der Punkt Einstellungen betrifft vor allem OSD-Funktionen: So kann hier die Menüsprache eingestellt oder das Gerät in die Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Aber auch andere Funktionen sind hier zu erreichen: Verbindet man beispielsweise einen PC, sollte hier der HDMI-Modus auf "Grafik" umgestellt werden.

Bildqualität

Auf der BenQ-Website wird das VA-Panel des E24-5500 besonders hervorgehoben, dass es einen ultrahohen Kontrast von 3000:1 bieten und zudem mit einer Farbtiefe von 8 Bit das volle Spektrum von 16,7 Mio. Farben anzeigen soll. Ein VA-Panel hat gegenüber einem TN-Panel den Vorteil, Farbverläufe stufenlos – also ohne Farbabrisse – darzustellen. Wie auch beim Test des EW2420 können wir dies nicht bestätigen.

Die Verwendung des gleichen Panels hat auch hier zur Folge, dass sich Farb- und Graustufenverläufe durch auffälliges Banding äußern, welches nicht auf dem Niveau vollwertiger PVA-Panels liegt. Im Gegensatz zum EW2420 gelingt dem E24-5500 aber auch die Graustufendifferenzierung nur ausreichend: Die 9 dunkelsten Grautöne sind nicht von reinem Schwarz zu unterscheiden, was sich insbesondere bei der Filmwiedergabe in dunklen Szenen oder schattigen Bereichen negativ bemerkbar macht. Am hellen Ende des Spektrums können immerhin alle Graustufen vom Weiß unterschieden werden.

Testbilder zum Graustufenverlauf und zur Graustufendifferenzierung.

Eine Besonderheit des E24-5500 ist das halbentspiegelte Panel. Dadurch ist das Gerät unter Umständen Störlichtern ausgesetzt, welche die Augen ermüden. Gleichzeitig verleiht es dem Bild aber auch eine gewisse Klarheit, wenn nur leichter Lichteinfall vorhanden ist. Dieser Effekt tritt aber nicht so stark auf wie bei vollspiegelnden Glossy-Displays.

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