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TESTBERICHT: BenQ EW2420 Teil 4


Bildqualität

Wie bereits in der Einleitung beschrieben, bewirbt BenQ den EW2420 mit einem echten 8-Bit-VA-Panel. Ein VA-Panel hat gegenüber einem TN-Panel den Vorteil, Farbverläufe stufenlos – also ohne Farbabrisse – darzustellen. Bei dem verwendeten A-MVA-Panel können wir dies aber nicht bestätigen. Zwar ist das sogenannte Banding nicht so ausgeprägt wie bei TN-Panels, mit einem echten PVA-Panel kann der EW2420 aber nicht mithalten. Auch erscheinen manche Grautöne mit einem Grün- oder Rotstich. Bei der Graustufendifferenzierung kann sich der 24-Zoller aber behaupten: Nur die zwei dunkelsten Graustufen lassen sich von echtem Schwarz nicht unterscheiden. Dies ist dem extrem hohen Kontrast zu schulden, der bei sagenhaften 2350:1 liegt.

Testbilder zum Graustufenverlauf und zur Graustufendifferenzierung.

Ansonsten ist die Bildqualität gut. In der Werkseinstellung wirken Farben klar und die Inhalte werden präzise dargestellt. Die Ausleuchtung ist nach subjektivem Empfinden gut. Lichthöfe sind bis auf zwei ganz leichte Aufhellungen auf der linken Seite nicht auszumachen. Auffällig ist das teilentspiegelte Panel des EW2420.

Damit hat es zwar den Nachteil, dass sich Lichtquellen und helle Gegenstände auf der Bildfläche spiegeln, aber dafür nimmt die Brillanz etwas zu. Vor dem Kauf sollte dennoch geklärt werden, ob sich störende Lichtquellen wie beispielsweise Fenster in der Nähe befinden. Insgesamt hinterlässt die Bildqualität des EW2420 aber einen stimmigen Eindruck.

Ausleuchtung des EW2420 bei grauem und schwarzem Bildinhalt.

Helligkeit

Laut BenQ beträgt die Maximalhelligkeit 250 cd/m². Dieser Wert wird in unserem Test mit 235 cd/m² leicht verfehlt. Zum Kontrast finden wir leider nur eine dynamische Angabe in Höhe von 20.000.000:1. Dieser Wert beschreibt das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren. Aber auch der statische Kontrast von 2350:1 kann sich sehen lassen. Schwarz wirkt auch nach subjektivem Empfinden wie Schwarz und nicht wie man es der LCD-Technologie nachsagt wie dunkles Grau.

Helligkeitsverlauf der gemessenen Helligkeit in cd/m² (weiße Linie) und Kontrastverlauf (schwarze Linie) in Abhängigkeit zur eingestellten Helligkeit.

Die gemessene Helligkeit verhält sich linear zur eingestellten Helligkeit. Mit einer minimalen Helligkeit von 76 cd/m² und einer maximalen Helligkeit von 235 cd/m² ist der EW2420 in jeder Arbeitsumgebung einsetzbar. Erfreulicherweise ist er auch in der Lage, auch bei niedrigeren Helligkeiten das hohe Kontrastverhältnis nahezu beizubehalten.

Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsverteilung in Prozent (links) und Bildhomogenität in DeltaC (rechts).

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