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TESTBERICHT: BenQ EW2730V Teil 4


Der Hersteller hat bei dem Modell eine Helligkeit von 300 cd/m² angegeben, die wir in unseren Messungen mit maximal 336 cd/m² deutlich übertreffen konnten. Leider bleibt er auch in den niedrigeren Bereichen noch vergleichsweise hell. Bei einer eingestellten Helligkeit von 0 konnten noch 124 cd/m² gemessen werden. Für die meisten Anwender dürfte dieser Wert aber noch niedrig genug sein.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des BenQ EW2730V.

Die Herstellerangaben von 3000:1 konnten wir in unserem Test nicht bestätigen, die Ergebnisse pendelten eher um den Wert 2500:1. Der Wert ist aber weiterhin sehr gut, so dass wir in diesem Bereich die Bestnote vergeben.

Helligkeitsverteilung

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert. Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, in Bezug auf Unbunttöne als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen.

Helligkeitsabweichung in Prozent (links) und DeltaE Abweichung vom Referenzwert (rechts).

Die Abweichungen des Weißpunktes sind noch gut, die Abweichungen der Helligkeit hingegen sehr gut, alle Werte sind weit von der zehn Prozentmarke entfernt.

Direkt Lichthöfe konnten nicht ausgemacht werden, allerdings waren in allen vier Ecken leichte Aufhellungen bemerkbar. Dies sind aber keine Lichthöfe, die wie angesprochen nicht feststellbar waren, sondern Effekte die aufgrund der Größe des Monitors und des Blickwinkels auftreten. Selbst bei frontaler Sicht kann so nicht der gesamte Monitor einheitlich betrachtet werden. Deutlich erkennbar kann man den Effekt machen, wenn man ein Vergleichsfoto aus leicht seitlicher Sicht macht, dort verschwinden die Aufhellungen an der einen Seite vollständig und treten dafür auf der anderen Seite deutlicher auf.

Die Ausleuchtung des BenQ EW2730V bei 1/10 (links) und 1/2 (rechts) Sekunde Belichtungszeit.

Die Ausleuchtung aus leicht schräger Sicht von links und von rechts.

Blickwinkel

Wie schon angesprochen, nimmt der Kontrast bei größer werdenden Blickwinkeln ab. Dieser Effekt ist aufgrund der Größe des Monitors auch schon bei frontaler Sichtweise bemerkbar, deutlich allerdings nur bei dunklen homogenen Flächen. Die Farben bleiben dabei aber stabil, so dass der Monitor im Blickwinkeltest natürlich trotzdem jedes Modell mit TN-Panel schlagen kann.

Verschiedene Blickwinkel auf den BenQ EW2730V.

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