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TESTBERICHT: Dell ST2220T Teil 8


Bildhomogenität

Die Homogenität eines Bildschirms untersuchen wir zunächst subjektiv anhand eines Fotos des eingeschalteten Monitors, auf dem ein komplett weißes Bild dargestellt wird. Die Belichtungszeit wird dabei so kurz gewählt, dass die Kamera verwertbare Helligkeitsinformationen aufzeichnet. Anschließend wird das entstehende Bild nachbearbeitet, sodass die Helligkeitsabweichungen eindeutig erkennbar werden. Eine absolute Aussage über die Homogenität lässt sich so natürlich nicht treffen, jedoch werden vor allem Lichthöfe und Randaufhellungen sichtbar, die durch das Raster der anschließenden genauen Messung fallen.

Foto des weißen Bildschims mit verstärkten Kontrasten.

Hier kann man schon deutlich erkennen, dass die Leuchtdichte zum Rand hin abnimmt, insbesondere an den Seiten. Störende Lichthöfe, z.B. aufgrund von Randreflexionen, finden sich jedoch nicht.

Im Anschluss vermessen wir den Monitor (bei wiederum vollständig weißem Bild) an 15 Punkten und setzen alle Messwerte in Bezug zum zentralen Wert. Daraus erhalten wir die Helligkeitsabweichungen in Prozent sowie die Farbabweichungen in DeltaC/DeltaE in Bezug auf die Mitte des Bildschirms.

Links die Farbabweichungen des ST2220T in DeltaC, rechts die Helligkeitsabweichungen in Prozent.

Wie bereits vermutet, fallen die Randbereiche im Vergleich zur Mitte etwas dunkler aus. Vor allem die rechte obere Ecke leistet sich hier einen kleinen Ausreißer. Insgesamt geht die Bildhomogenität jedoch in Ordnung und dürfte für alle Zwecke (bis auf die professionelle Bildbearbeitung) vollauf genügen.

Bildmodi

Der Dell ST2220T besitzt acht vordefinierte Bildmodi (Standard, Multimedia, Spiel, Warm, Kühl, Film, Sport, Natur). Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich deren Nutzen jedoch meist in Grenzen hält, da nicht wie bei hochwertigen Monitoren eine Farbraumanpassung vorgenommen wird, sondern das Bild lediglich durch einen digitalen Filter nachbearbeitet wird.

In der Tat verändern zwar die Bildmodi teils Bildschärfe, Farbbalance oder die Helligkeit; eine verbesserte Darstellung konnte aber in keinem davon bei entsprechendem Bildmaterial festgestellt werden. Man sollte folglich die Bildmodi meiden und eventuell notwendige Anpassungen von Hand vornehmen.

Blickwinkel

Die Blickwinkelabhängigkeit wird von uns anhand eines kontrastreichen Testbildes untersucht, das auf dem Bildschirm angezeigt und aus verschiedenen Winkeln abfotografiert wird. So lassen sich Farbverfälschungen und Kontrastverlust bildlich festhalten.

Identisches Bild aus unterschiedlichen Blickwinkeln abfotografiert.

Das IPS-Panel des ST2220T macht hier eine sehr gute Figur: Farbverfälschungen bleiben fast komplett aus, nur bei seitlicher Betrachtung erhält das Bild einen leichten Rotstich. Auch der Kontrastverlust bei größeren Einblickwinkeln hält sich in Grenzen. Der limitierende Faktor wird in der Praxis eher das unter Winkeln zunehmende Spiegeln der Paneloberfläche sein.

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