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TESTBERICHT: Dell U2312HM Teil 8


Bei normalem Betrachtungsabstand schaut ein schwarzer Bildschirm noch tatsächlich schwarz aus. Kommt man dem Monitor jedoch zu nahe, hellen sich die Ecken rasch auf und bekommen einen Magenta-Stich.

Eine Aufnahme von schräg oben.

Aus diagonalen Blickwinkeln wird ein schwarzer Bildschirm stark aufgehellt.

Eine Aufnahme von oben mittig.

Unter vertikalen Blickwinkeln erhält die linke Bildschirmhälfte einen Magenta-Stich und die rechte Hälfte einen Blaustich. Die Mitte bleibt hingegen dunkel.

Man muss betonen, dass das Gehirn diese Aufhellungen unbewusst ausblendet: Subjektiv fallen diese Effekte deutlich weniger auf als auf den Fotos.

Farbraum

Wir haben im Folgenden den U2312HM vor und nach Kalibration und Profilierung umfangreich vermessen und die Ergebnisse ausgewertet. Die Ergebnisse sind insbesondere für die elektronische Bildverarbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele ist zumindest eine ausreichende Neutralität des Bildschirms wichtig. Die Messungen werden in einer eigenen Software ausgewertet. Das ermöglicht exakte und detaillierte Aussagen zum vorliegenden Testgerät.

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Zunächst haben wir ermittelt, wie gut der U2312HM verschiedene Farbräume abdeckt. Als Referenz nutzen wir den Arbeitsfarbraum sRGB. Da es sich um einen Bildschirm ohne erweiterten Farbraum handelt, ist ein Arbeiten mit AdobeRGB oder ECI-RGB 2.0 nicht sinnvoll möglich. Zusätzlich haben wir ihn mit dem "ISOcoated_v2_eci.icc"-Profil verglichen. Es basiert auf den FOGRA39-Charakterisierungsdaten und repräsentiert die Standard-Druckbedingungen für den Offset-Druck auf bestimmten Papiertypen. Die exakten Bedingungen können als PDF-Dokument angesehen werden.

3D-Farbraumvergleich

Erläuterung der 3D Ansichten und Informationen zu ihrer Erstellung.

ISOcoated (FOGRA39): 89 % Abdeckung

sRGB: 94 % Abdeckung

Bei der Farbraumabdeckung gibt es keine großen Überraschungen: Für ein Display mit LED-Backlight wird der sRGB-Farbraum (wie auch schon beim U2412M) mit 94 % ganz ordentlich abgedeckt, sodass größere Farbabrisse beim Arbeiten in sRGB ausbleiben sollten. Wer aber tatsächlich professionelle Ansprüche in der Grafikbearbeitung hegt, der sollte sich nach einem Gerät mit noch größerer Farbraumabdeckung umsehen. Dieser Weg führt dann fast zwangsläufig weg von der White-LED-Technologie.

Auswertung der farbmetrischen Tests

Die Ergebnisse der farbmetrischen Tests haben wir im folgenden Abschnitt ausführlich aufbereitet.

Erläuterung der DeltaE Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt.

Erläuterung der DeltaC Abweichung für Grauwerte.

Erläuterung zur Darstellung der Gradation.

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